LAUERNDE STIMMEN von Emely Dark [Rezension]

„LAUERNDE STIMMEN“ von Emely Dark ist jetzt nicht unbedingt ein Buch für besinnliche Weihnachtsfeiertage. Hierfür eignen sich Märchen und Sagen sicherlich mehr als ein Psychothriller. Doch für hartgesottene Burschen wie mich ist das denn doch eher irrelevant. 😉 Vielen Dank an dieser Stelle für die Gelegenheit, das Buch vorab lesen zu dürfen!

    • Verlag: Selfpublisher
    • ASIN: B09NWJHPCT
    • 0,99 EUR als ebook (Stand: 25.12.2021)

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

 
WEM KANNST DU NOCH TRAUEN?!
In Berlin wird die blutüberströmte Leiche eines Villenbesitzers gefunden. Für Kommissar Volker Jansen ist der Fall schnell klar. Doch der Verdächtige kann sich an nichts erinnern. Nur die Stimme in seinem Kopf kennt die Wahrheit.
Indes gerät die 18-jährige Sandra an einen verschrobenen Nachbarn – und lüftet ein Geheimnis, das besser im Verborgenen geblieben wäre …

Mein Eindruck:

Andreas Mehlich ist ein Mörder, so scheint es. Hauptkommissar Volker Jansen bringt ihn zur Strecke. Sandra wird von seltsamen Träumen geplagt. Elisa und Rainer haben ein recht gespaltenes Verhältnis zu ihrer Tochter.

Diese scheinbar nebeneinander existierenden Biografien verwebt Emely Dark auf grandiose Weise zu einem Gesamtbild, das sich dem Leser erst nach und nach eröffnet. Durch die wechselnden Perspektiven und Zeitebenen, die zunächst Fragmenten gleichen, lässt sie die verschiedenen Stränge nicht nur verweben. Vielmehr rasten sie beim Lesen wie Zahnräder ineinander ein, was zum Einen an ihrem mitreißenden Schreibstil liegt und zum Anderen an der psychologisch dichten Atmosphäre, die sie schafft.

Diese Wechsel sind punktgenau gesetzt und so ist man begierig darauf, die Komplexität der Geschichte endlich zu erfassen. Der Scrollfinger rast dabei förmllich durch die Seiten.

Die Figuren sind allesamt sehr gut und detailliert gezeichnet und Ihre Ängste, Sorgen und Zerrissenheiten sind recht plastisch ausgeführt. Dieses verstärkt das Mitfiebern noch einmal zusätzlich.

Durch unvorhersehbare Wendungen wird beim Lesen die schreckhafte Erkenntnis zu einem stetigen Wegbegleiter- hier ist durchgängige Spannung zu erwarten. Nachdem man förmlich in die Story gesogen wurde, stellt man recht schnell fest, dass man noch längst nicht alle Abgründe der Geschichte kennengelernt hat.

Sollte ich „LAUERNDE STIMMEN“ in drei Worten zusammenfassen: spannend, dramatisch, intensiv! Oder aber: ich bin geflasht! 😀

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