MÄDCHENSCHREI von Emely Dark [Rezension]

Mit „MÄDCHENSCHREI“ hat Emely Dark einen neuen Psychothriller veröffentlicht, den ich bereits vorab lesen durfte. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Gelegenheit!

    • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 252 Seiten
    • Verlag: Selfpublisher
    • ASIN: B0BY5LF5SD
    • 0,99 EUR als ebook (Stand 08.05.23)

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Sie hat die Hölle durchlebt. Ein Teil von ihr blieb dort zurück.
Eine Jugendliche entrinnt nur knapp dem Tod. Schwer verletzt und traumatisiert wird sie in die Berliner Charité eingeliefert. Identität unbekannt.
Klinik-Psychologe Samuel Holler kann es nicht fassen: Das Mädchen sieht aus wie seine Tochter – wäre die nicht vor Jahren gestorben.
Ist Mia noch am Leben? Was ist mit ihr geschehen? Als sich Samuel der Antwort nähert, blickt er in einen Abgrund, der seine schrecklichsten Albträume übersteigt.

Mein Eindruck:

Bereits mit den ersten Zeilen schafft es Emely Dark, den Leser in den Bann zu ziehen und ihn in eine Geschichte mitzureißen, der man sich nicht entziehen kann.

Nach dem tödlichen Unfall seines Kindes vor über 5 Jahren ist Samuel Holler nur noch ein Schatten seiner selbst. Sein Leben besteht hauptsächlich aus Alkohol und dem Funktionieren im Klinikalltag.

Die frisch eingelieferte Patientin, die seiner Tochter zum Verwechseln ähnlich sieht, erschüttert seine Überzeugung, dass Mia gestorben ist, in ihren Grundfesten.

Und so versucht er verzweifelt zu beweisen, dass er einer riesigen Verschwörung auf der Spur ist.

Seine Versuche, Licht ins Dunkel zu bringen, sind gespickt mit unerwarteten Wendungen und Tiefschlägen, die den Leser automatisch mit ihm mitleiden lassen, bis man an einen Punkt gelangt, an dem man an Samuel selbst zweifelt. Plakativ ausgedrückt: ganz großes Kino!

Hinzu kommt eine zweite Handlungsebene, aus der Sicht eines kleinen Mädchens geschildert, die das psychologische Verwirrspiel in „MÄDCHENSCHREI“ immer wieder zu ihren Höhepunkten treibt.

Die Figuren sind ebenso detailliert gezeichnet, wie der Schreibstil den Geschehnissen immer auf den Punkt angepasst ist.

Kurzum: SO muss Psychothriller, und „MÄDCHENSCHREI“ ist für mich in dem Genre das Highlight des bisherigen Jahres!

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