MARTERLMORD von Heidi Troi [Rezension]

MARTERLMORD“ von Heidi Troi war mein erster Berührungspunkt mit der Autorin und so war ich gespannt auf diesen Thriller. Herzlichen Dank an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!

    • Taschenbuch: 328 Seiten
    • Verlag: Empire-Verlag
    • ISBN: 978-3985953394
    • 14,99 EUR als Taschenbuch
    • 0,99 EUR als ebook (Stand: 17.07.2022)

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

„Wie unsichtbare Masken tragen sie ihre Gleichgültigkeit vor sich her, mustern mich beinahe feindselig, als hätte ich ihr Unglück zu verantworten. Da ist sie wieder, diese Mauer.“

Maresciallo Pietro Carminati wird in ein kleines Dorf in einem engen Tal versetzt. Vierzig Jahre lang war dort Ruhe, aber bereits am Tag seiner Ankunft liegt der Dorfsäufer Sepp tot im Bach. Alles sieht nach einem Unfall aus. Doch als tags drauf ein Bauer an ein Marterl geflochten tot aufgefunden wird, ist klar: Ein Mörder treibt sein Unwesen im Tal. Mithilfe des Pfarrers der kleinen Gemeinde versucht Carminati Licht in das Dunkel zu bringen, doch mit wem er auch redet, er stößt auf eine Mauer des Schweigens. Und dann passiert der nächste Mord.

Handelt es sich um religiös motivierte Bluttaten? Was hat es mit dem plötzlichen Verschwinden des Bauern vom Moarhof auf sich? Und wieso liegt bei allen Toten dieses Sträußchen Vergissmeinnicht?

Carminati versucht, den Fall zu lösen, doch auch sein Leben gerät aus den Fugen.

Mein Eindruck:

Pietro Carminati, aus dessen Perspektive die Story erzählt wird, ist nicht zu beneiden – wird er doch wegen seiner Beziehung zur Tochter seines Vorgesetzten in ein verschlafenes Dorf versetzt, in dem die Zeit schon seit Jahrzehnten still zu stehen scheint. Kaum dort angekommen wird er bereits mit der ersten Leiche konfrontiert. Doch das ist erst der Auftakt zu einer brutalen Mordserie, die das Dorf erschüttern sollte. Doch bei den Bewohnern stoßen diese Taten seltsamerweise auf eine gewisse Teilnahmslosigkeit und niemand scheint bereit zu sein, den Carabiniere bei seinen Ermittlungen zu unterstützen.

Das Dorf in diesem engen Tal empfand ich als absolut passendes Setting für „MARTERLMORD„.
Carminati sieht sich schier unausweichlich dieser Enge und Düsternis ausgesetzt, und die Einsilbigkeit der Dorfbewohner tut ihr Übriges, um den Leser einzufangen und ihn mit Carminati mitermitteln und vor allem mitleiden zu lassen.

Der Spannungsbogen bleibt konstant hoch, die Figuren sind klar und nachvollziehbar gezeichnet. Die düstere Atmosphäre hält durchgängig an und erfährt zum Ende hin noch eine Steigerung und überraschende Wendung, die schaurig anmuten.

MARTERLMORD“ gehört für mich eindeutig in die Kategorie – davon will ich eine Verfilmung sehen! 😉

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