BLUTSCHACH von Ben Bauhaus [Rezension]

Bei „BLUTSCHACH“ von Ben Bauhaus handelt es sich um eine Neuveröffentlichung eines Thrillers, der vormals den Titel „BULLET SCHACH“ trug. Ich habe über die Bloggerjury die Gelegenheit bekommen, dieses ebook als Rezensionsexemplar zu erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!

    • Verlag: be-eBooks
    • EAN: 978-3732595310
    • 4,99 EUR als ebook (Stand: 26.09.2020)

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Ein tödliches Spiel…
Seit Hauptkommissar Johannes „Johnny“ Thiebeck vom Dienst suspendiert ist, widmet er sich mit Leidenschaft dem Schachboxen. Als in seinem Auto eine Leiche auftaucht, wird Johnny in eine Mordserie verstrickt. Der Täter hat es auf Johnnys Freunde und Verwandte abgesehen. Aber was ist sein Motiv, und wie kann man ihn stoppen? Während Johnny versucht, den Mörder zu finden, eröffnet dieser eine perfide Partie Schach – denn jede verlorene Figur bedeutet ein weiteres Opfer…

Mein Eindruck:

Johnny Thiebeck wird zu Beginn der Story von seiner Ex-Partnerin, Jana und ihrem neuen Partner Mirko Densch mit der schockierenden Nachricht konfrontiert, dass der Sohn seines Boxschach-Trainers ermordet in seinem Auto aufgefunden wurde.

Doch dieses ist bereits das zweite Opfer einer Mordserie, in deren Focus Thiebeck steht. Sein ehemaliger Kollege und Online-Schachpartner ist bereits seit einer Weile dem Mörder zum Opfer gefallen, und dieser setzt die begonnene Schachpartie mit tödlichem Einsatz fort.

Derart involviert arbeitet Johnny mit den einstigen Kollegen zusammen, um den Mörder zur Strecke zu bringen. Die Spuren führen zu Georg Lammert, einem einstigen Freund der Familie Thiebecks. Doch dieser ist tot!?

Die Story ist in der Ich-Form geschrieben und lässt den Leser sich recht gut in Thiebecks Denkschema hineinversetzen. Die Figuren sind gut und nachvollziehbar gezeichnet, ihre Beziehungen untereinander ebenso. Der Schreibstil ist der Story angemessen.

Die Verweise auf die Vorgeschichte mit Georg Lammert lassen den Leser vermuten, dass es sich bei „BLUTSCHACH“ um eine Fortsetzung handelt. Allerdings ist es der erste Band in der Reihe um Johnny Thiebeck. Unterschwellig wird man beim Lesen vom Eindruck begleitet, es handelt sich um eine Fortsetzung. Als eigenständige Basis hat die Vorgeschichte meiner Meinung nach zu wenig Substanz, als Fortsetzung wäre sie angebrachter.

Das Prinzip des Schachboxens findet sich in „BLUTSCHACH“ sehr gut wieder. Hier wechseln sich aktive Phasen mit ruhigeren Phasen ab – auf der einen Seite die Konfrontation mit dem Mörder und seinen Taten, auf der anderen Seite die Recherchen zur Ermittlung des Täters. Dieses Wechselspiel hält den Spannungsbogen beinahe bis zum Ende hin durchgängig aufrecht und man fiebert der Lösung des Falles entgegen.

Der Showdown wirkte leider auf mich leider ein wenig zu hektisch und zu sehr auf Action getrimmt. Dieses wurde der Komplettstory leider nicht ganz gerecht, der ich durchaus gespannt verfolgt bin.

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