MACH MIR´N KIND von Melanie Amélie Opalka [Rezension]

„MACH MIR´N KIND“ von Melanie Amélie Opalka – dieser Aufforderung konnte ich nicht widerstehen, zumindest was das Buch betrifft! 😀

An dieser Stelle herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

    • Verlag: Selfpublisher
    • EAN: 978-3750236783
    • 6,99 EUR als ebook (Stand: 17.08.2020)

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Zugegeben, die meiste Zeit habe ich mich eher mit der Frage befasst, wie ich nicht Vater werde. Bis ich dieser Frau begegnete.
Und nun heißt es plötzlich: Wie wird man eigentlich Vater, wenn man es möchte, aber es nicht auf Anhieb klappt?
Und was macht der Prozess mit einem, das Auf und Ab des Hoffens und Bangens, neben und zusammen mit der Frau, die das alles am eigenen Leib erlebt?
Ein schmerzvoll-tragisch-urkomischer Bericht aus Männersicht – über die Broschürenflut auf der häuslichen Couch, die Wartezimmer der Babymacherkliniken, über dramatische Einkaufsralleys und innovativen Wickeltischbau auf der heimischen Waschmaschine. Für alle, die auch noch eine Antwort auf die Babyfrage suchen und von der allerersten Zuschauerreihe aus dabei sein wollen.
Denn: Vater werden ist nicht schwer? Von wegen …

Mein Eindruck:

Eine alte Binsenweisheit sagt:“An ein Kind kommt man schneller, als an einen Achter im Fahrrad.“ Doch was, wenn es trotz aller Bemühungen auf dem natürlichen Weg nicht so klappt, wie man es gerne hätte?

Dieser Situation sehen sich der namenlose 38-jähriger Protagonist und seine zukünftige Ehefrau ausgesetzt und Melanie Amélie Opalka nimmt den Leser mit auf ihren langen und durchaus beschwerlichen Weg, ihren Kinderwunsch endlich zu erfüllen.

Dieses tut sie auf eine sowohl informative als auch humorvolle Art und Weise und in einem saloppen Schreibstil, dass die Seiten beim Lesen nur so vorbeifliegen.

Ich halte es ja grundsätzlich für beachtlich, wenn man Bücher aus der Sicht des jeweils anderen Geschlechts schreibt. Aber als Frau bei so einem emotionalen, sensiblen und bisweilen intimen Thema, wie dem Kinderkriegen, in die Rolle des Mannes zu schlüpfen, ist in meinen Augen schon eine große Herausforderung. Was soll ich sagen? Die Autorin hat sie mit Bravour bewältigt! Sie hat es vortrefflich geschafft, sich in die männliche Denk- und Gefühlsstruktur hineinzuversetzen.

„MACH MIR´N KIND“ ist ein Buch, bei dem man auf der einen Seite mit dem Pärchen fiebert und bangt, dass sie endlich ihren Wunsch erfüllt bekommen; und man auf der anderen Seite hofft, dass sich ihre Versuche noch ein wenig länger hinziehen, um das Ende dieser Geschichte hinauszuzögern.

Gerade diese Bücher, die diese zwiespältigen Gefühle auslösen, sind diejenigen, die ich als besonders gelungen erachte – „MACH MIR´N KIND“ gehört definitiv in diese Kategorie, und ist nicht nur denen vorbehalten, die einen Kinderwunsch hegen. Meine Familienplanung ist ja auch schon lange abgeschlossen und habe ich mich trotzdem prächtig unterhalten gefühlt. 😉

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