BÖSES SCHWEIGEN von B.C. Schiller [Rezension]

Ich hatte die Gelegenheit, „BÖSES SCHWEIGEN“ von B.C. Schiller vorab lesen zu dürfen. Auch wenn ich einige Bücher von ihnen auf dem Reader habe, war das mein tatsächlicher Erstkontakt. Entsprechend gespannt war ich. Vielen Dank an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!

    • Taschenbuch: 312 Seiten
    • Verlag: Edition M
    • ISBN: 978-2919808519
    • 9,99 EUR als Taschenbuch
    • 4,99 EUR als ebook (Stand: 24.05.2020)

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

»Bitte hilf mir«

Diese dramatischen Zeilen erhält Levi Kant mitten in der Nacht von einem mysteriösen Boten. Als er entdeckt, wer die Verfasserin des Briefes ist, nimmt eine grausame Geschichte ihren Lauf.

Levi stellt mit Entsetzen fest, dass die Schauspielerin Sophie Bernstein bereits vor drei Jahren brutal ermordet wurde. Ein Täter wurde nie gefasst und über ihren Tod wird geschwiegen. Zusammen mit der Psychiaterin Olivia Hofmann beginnt Levi zu ermitteln.

So beginnt für alle die Reise in eine böse Vergangenheit. Denn Olivia sucht noch immer nach ihrem Mann und ihrer Tochter Juli, die vor Jahren verschwanden. Eine neue Spur führt sie zu einem Priester, der die Wahrheit über das Verschwinden ihrer Familie weiß, aber sein Schweigen nicht brechen darf…

Mein Eindruck:

„BÖSES SCHWEIGEN“ ist der dritte Band aus der Levi Kant-Reihe und der erste, den ich daraus lesen durfte. Eingangs sei erwähnt, dass es nicht zwingend erforderlich ist, die ersten beiden Bände gelesen zu haben, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Doch man wird als „Späteinsteiger“ nicht umhin können, auch die anderen beiden Bände lesen zu wollen.

Levi Kant ist ehemaliger Kripobeamter in Wien, aber seit einer Schussverletzung doziert er an der Polizeiakademie. Er ist jüdischen Glaubens und mit Rebecca verheiratet, einer Pianistin.

Olivia Hofmann ist Psychiaterin, die seit Jahren nach ihrem Mann und ihrer Tochter sucht, die spurlos verschwunden sind und zu ihren Patienten gehörte die ermordete Sophie Bernstein, von der Levi Kant drei Jahre nach ihrem Tod eine Nachricht erhält.

Und so beginnen sie ihre Nachforschungen, um den Mörder zur Strecke zu bringen. Ihre Ermittlungen führen sie nicht nur in die höchsten Etagen der Politik und Wirtschaft, sondern führen auch in die dunkle Vergangenheit des 2. Weltkrieges, in der das Motiv zu suchen scheint.

„Böses Schweigen“ hat eine geschickt konstruierte Story, die den Leser in ihren Bann zieht und auch überraschende Wendungen bietet. Die häufigen Rückblenden, die sich hindurchziehen, sind aus meiner Sicht treffend gesetzt, und entblättern nach und nach die ebenfalls spannende Vorgeschichte,

Durch die Schilderungen des persönlichen Umfeldes erfährt der Leser Einiges mehr von Levi und Olivia, so dass sie einem noch näher gebracht werden, als durch ihre Ermittlungen an sich.

Im Regelfall schreibt man von einem flüssigen Schreibstil. Diesen hier würde ich als „schwingend“ bezeichnen und sticht dadurch aus der Masse anderer Krimis bzw. Thriller hervor. Ich vermute, das ist eine der Auswirkungen des Wiener Walzers, der aber hier absolut wohltuend wirkt. 😉

Auch wenn ich die ersten beiden Teile nicht kenne, wirkt „Böses Schweigen“ wie ein gelungener Abschluss der Reihe, so dass hier auch die eingefleischten Fans auf ihre Kosten kommen dürften.

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