179 EURO 70 von Ambra Lo Tauro [Rezension]

Nachdem ich in der letzten Zeit hier etwas kürzer getreten bin, wird es langsam Zeit, mich wieder meinen Leseeindrücken zu widmen. Starten möchte ich heute mit „179 EURO 70“ von Ambra Lo Tauro, die ich auf der Onlinebuchmesse 2018 kennenlernen durfte. Vielen Dank an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!

    • Taschenbuch: 276 Seiten
    • Verlag: epubli
    • ISBN: 978-3746790237
    • 11,50 EUR als Taschenbuch
    • 4,99 EUR als ebook (Stand 07.07.2019)

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Benita hat ein Problem: Sie kann nicht nur die Gefühle anderer Menschen nachempfinden, sie übertragen sich auf sie selbst. Die Kündigung einer Kollegin bringt sie dazu, die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes hinter sich zu lassen. Als sie einige Wochen später in einer Bank über ihren schwindenden finanziellen Mitteln brütet, überkommt sie das dringende Verlangen, die Filiale zu überfallen.
Wenig später findet sie sich in einem Kleinwagen wieder mit dem gutmütigen Robin, der viel zu höflichen Enissa und einer Tasche voller Münzen an ihrer Seite. Die Flucht quer durch Deutschland bis in ein Ferienhaus an der Ostsee wird zum Selbsterfahrungstrip für alle drei. Wäre da nur nicht die Polizei auf ihren Fersen …
Ein literarisches Roadmovie.

Mein Eindruck:

Ein absolut dilettantisch ausgeführter Banküberfall ist der Auftakt zu diesem Roadmovie-Roman, in dem wir Robin, Enissa und Benita kennenlernen.

Aus wechselnder Sicht der Protagonisten wird die Geschichte erzählt, und es ist spannend, zu beobachten, welche Entwicklung ihre Charaktere im weiteren Verlauf nehmen.

Die drei Hauptpersonen sind so detailliert und ausgiebig dargestellt, dass man mitunter vergisst, welch krimineller Anlass sie überhaupt zusammengeführt hat.

Trotz des flotten und humorvollen Schreibstils schafft es die Autorin, Ihren Figuren eine Tiefe zu verleihen, die mich beeindruckt hat. Denn vielfach schließen sich diese beiden Punkte eher aus.

So aber ist man begierig darauf, zu erfahren, in welchem Stadium der Selbstfindung die Geschichte enden wird und die Lesezeit verfliegt im Nu.

Kurzum: „179 Euro 70“ ist ein sowohl kurzweiliger als auch emotionaler Roman, der sich bestens zur Urlaubslektüre eignet.

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