MERCENARY von Felix A. Münter [Rezension]

Auf der Suche nach heimatnahen Autoren stieß ich auf Felix A. Münter. Mit „MERCENARY“ beginnt die Reihe der „Carter-Akten“, die mittlerweile 7 Bände umfasst. Herzlichen Dank an den Papierverzierer-Verlag für das Rezensionsexemplar!

    • Taschenbuch: 164 Seiten
    • Verlag: Papierverzierer Verlag
    • ISBN: 978-3959626026
    • 11,95 EUR als Taschenbuch
    • 2,99 EUR als ebook (Stand: 16.02.19)

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Carter ist käuflich. Der Söldner ist bereits seit Jahren tätig und weiß, dass man nicht zu viele Fragen stellt – vorausgesetzt der Preis stimmt. Sein neuster Kontrakt bringt ihn nach New York, wo ein wohlhabender Klient auf die Dienste des Profis angewiesen ist.
Der Auftrag scheint keineswegs außergewöhnlich zu sein, er ist einer von vielen. Doch bald schon merkt Carter, dass es um mehr geht als um die Aufklärung eines Bankraubs, der laut Aussage des Auftraggebers für die Polizei eine Nummer zu groß sei. Und tatsächlich erfährt der Söldner kurze Zeit später, was es bedeutet, einer wirklich heißen Spur zu folgen. Carter jagt der Fährte kreuz und quer durch New York, gerät an Gangs, die Mafia und an noch gefährlichere Typen. Der Profi verfängt sich in einem Netz aus Unwahrheiten, Lügen und der Gier skrupelloser Menschen.
Er geht an seine Grenzen, setzt sein eigenes Leben aufs Spiel – und muss sich am Ende der Frage stellen, ob Moral wirklich käuflich ist.

„Carter ist übrigens nicht mein richtiger Name.“

Mein Eindruck:

Carter ist ein Söldner und scheint zunächst ein recht zynischer Charakter zu sein. Darauf lassen zumindest seine Ansichten schließen, mit denen er sich dem Leser vorstellt.

Doch ist es tatsächlich Zynismus oder Realismus? Diese Frage hat mich durch die Story begleitet, und weckt alleine schon das Bedürfnis, mehr von ihm in den folgenden Bänden zu erfahren.

Sein neuester Auftrag führt ihn nach New York. Der alte Mister Mayland erwartet von ihm die Rückbeschaffung zweier Kisten, die ihm bei einem Bankraub gestohlen wurden. Darüber hinaus sollen die Täter entsprechend bestraft werden.

Was sich in den Kisten befindet, soll Carter nicht erfahren und hat ihn auch nichts anzugehen, wie sein Auftraggeber ihm unmissverständlich klarmacht.

Die Suche nach den Kisten gleicht einer Schnitzeljagd, die in einem recht hohen Erzähltempo vonstatten geht.

Der Schreibstil ist kurz und prägnant, und entspricht dem Charakter Carters vollkommen. Gerade durch diesen kurz gefassten Stil hat mir „MERCENARY“ recht gut gefallen hat und entsprach gefühlt eher einer Kurzgeschichte.

Insofern sind für mich persönlich die anderen Teile bereits vorgemerkt.

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