DER SCHLAUCHBOOT-MORD von Sven Liewert [Rezension]

Mit „DER SCHLAUCHBOOT-MORD“ schickt Sven Liewert bereits zum zweiten Mal sein Ermittlerduo Martin Katz und Lisa Meusel auf Mörderjagd. Ich hatte die Gelegenheit, den Krimi vorab zu lesen und bedanke mich an dieser Stelle für die Gelegenheit!

    • Taschenbuch: 305 Seiten
    • Verlag: Selfpublisher
    • ASIN ‏ : ‎ B0BPHSCZYS
    • Taschenbuch folgt
    • 0,99 EUR als eBook (Stand 09.12.22)

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Was man beim morgendlichen Spaziergang mit dem Hund so alles findet? Denkt sich vermutlich auch Kommissar Martin Katz, als er eine halb verbrannte Leiche in einem Schlauchboot entdeckt. Genau, wie Ulrich, sein imaginärer Freund aus Kindertagen.

Die Identität des Mannes ist schnell geklärt, es handelt es sich um den ehemaligen Besitzer mehrerer Jachthäfen, die er zusammen mit seiner Schwester und einem kaufmännischen Geschäftsführer betrieb. Die Drei planten den Bau einer weiteren Marina an dem See, an dem die Leiche gefunden wurde und möglicherweise hatte jemand etwas dagegen.

Beim Versuch zu ermitteln, was genau geschehen ist, sehen Katz und Meusel sich bald kämpferischen Umweltschützern, gut versteckter Illoyalität und zwanghafter Geschwisterliebe gegenüber.

Doch manchmal reicht ein Feuer nicht aus, um zu vertuschen, wer ein Mörder ist.

Mein Eindruck:

Mit dem Fund der Leiche von Henrik Beißel, die wahrlich keinen schönen Anblick bietet, wird man direkt in diesen Krimi katapultiert und begleitet das ungleiche Duo Katz und Meusel bei ihren Ermittlungen.

Martin Katz, frisch gebackener Papa, und seine scheinbar unnahbare Partnerin Lisa Meusel ergänzen sich nahezu perfekt und liefern sich einige sowohl spitze als auch humorvolle Wortgefechte, die neben der Spannung auch für durchaus auflockernde Momente sorgen. Besonders beachtenswert ist im Verlaufe der Story, wie der Eisberg Meusel allmählich schmilzt und sich nach und nach weiter öffnet. Für weitere heitere Momente sorgt auch Katz´ imaginärer Freund Ulrich, der ihn seit Kindheitstagen begleitet und zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit seinen Senf hinzugibt.

Auch wenn der Kreis der Verdächtigen eher überschaubar ist, schafft es Sven Liewert dennoch mehrfach, falsche Spuren zu legen und überraschende Wendungen in die Story einzuflechten, die den Leser ein ums andere Mal in die Irre führen.

Gerade die Hauptfiguren sind mit der nötigen Tiefe ausgestattet, um sich mit ihnen zu identifizieren und ihnen nur bereitwillig zu folgen. Auch die Nebenfiguren sind detailliert gezeichnet und runden das Gesamtbild ab.

Der Schreibstil und das Erzähltempo passen sich den geschilderten Begebenheiten an und sorgen für einen flotten Lesegenuss, dem ich jedem Krimifreund ans Herz legen kann.

Und wer, wie ich bei „DER SCHLAUCHBOOT-MORD“ stark bedauert hat, noch nicht den ersten Band „DER COSPLAY-MORD“ gelesen zu haben, wird das spätestens nach dem zweiten Band schleunigst nachholen wollen.

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