MORD UND LIMONCELLO von Elizabeth Horn [Rezension]

Mit „MORD UND LIMONCELLO“ wagt sich Elizabeth Horn in das Genre des Krimis, und erfüllt sich damit einen lange gehegten Traum, wie ich erfahren durfte. Nun habe ich ihn mir zu Gemüte führen dürfen und sage an dieser Stelle Danke für das Rezensionsexemplar!

    • Taschenbuch: 336 Seiten
    • Verlag: Servus Verlag
    • ISBN: 978-3710403002
    • 14,00 EUR als Taschenbuch
    • 9,99 EUR als ebook (Stand: 16.06.2022)

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Ein Mord in Limone am Gardasee – noch dazu an einem urlaubenden Polizisten! Ein Affront für Commissario Fabio Angelotti, der alles daran setzt, den Täter dingfest zu machen – auch der schönen Witwe wegen. Daher nimmt er kurzerhand mit ihr die Fährte auf. Dabei beweist Angelotti nicht nur den richtigen Riecher in Sachen Mord und Totschlag, sondern zeigt sich auch sonst von seiner besten Seite.

Mein Eindruck:

Jens Stutz, Kriminalhauptkommissar, überrascht seine Frau Charlotte mit einer Reise nach Limone an den Gardasee. Während Charlotte an einen romantischen Urlaub anlässlich ihres zwanzigsten Hochzeitstages glaubt, verfolgt Jens andere Pläne, die eher weniger mit Romantik zu tun haben. Und schon bald findet man ihn erschossen im Keller des Hotels vor.

Fabio Angelotti ist der zuständige Ermittler aus Brescia und schon bald entwickeln Charlotte und er gegenseitige Zuneigung. Während Charlotte sich übermotiviert auf die Suche nach dem Täter begibt, versucht Angelotti sie nahezu richterlich einzubremsen.

Ihre Ermittlungen führen sie dazu, dass Jens Strutz sich auf den Spuren eines Schatzes befunden hatte. Doch um was handelt es sich dabei? Hier rätseln nicht nur die Figuren, sondern auch der Leser bis kurz vor Ende der Geschichte.

Elizabeth Horn verknüpft hier auf eine eher beschwingte Art und Weise das Verbrechen mit Dolce Vita. Nicht nur die Figuren, die Hintergründe und die Beschreibungen des Settings lassen manchmal vergessen, dass es sich bei „MORD UND LIMONCELLO“ um einen Krimi handelt.

Der Spannungsbogen wächst kontinuierlich, bis sich zum Ende hin die Ereignisse beinahe überschlagen. Dieses merkt man auch am wachsenden Tempo der Seiten, die man umblättert. Die Story ist nachvollziehbar, auch wenn Charlotte für mein Empfinden ein wenig mehr hätte trauern können, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. 😉

Die Figuren sind klar gezeichnet und zumeist mit einer ordentlichen Portion Humor bedacht. Vor allem die älteren Italienerinnen und ihre Raffinesse lassen öfters schmunzeln. Doch meine Favoritin in diesem Krimi ist Ispettore Pollicino, die fleißig und hilfreich ihren Dienst versieht, ohne sich übermäßig in den Vordergrund zu spielen.

Mit ihrem Schreibstil passt sich Elizabeth Horn den geschilderten Ereignissen zu jedem Zeitpunkt des Buches an, so dass „MORD UND LIMONCELLO“ aus meiner Sicht einer der besten Wohlfühl-Krimis ist, denn ich seit langem gelesen habe.

Genau so darf es mit den hoffentlich folgenden Bänden gerne weitergehen.

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