Meet & Greet mit Thomas Kastura – CRIMINALE 2022

Ich hatte auf der ersten Krimibuchmesse des SYNDIKAT e.V., anlässlich der CRIMINALE 2022 in Iserlohn die Gelegenheit zu einem Meet & Greet mit Thomas Kastura.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Monika Pfundmeier für die Vermittlung!

Thomas Kastura hat zahlreiche Erzählungen, Krimis und auch Jugendbücher geschrieben und ist seit 2017 GLAUSER-Preisträger. Als ob das nicht genug wäre, ist er auch noch Herausgeber mehrerer Krimianthologien und schreibt als Gordon Tyrie Thriller, die auf den Hebriden angesiedelt sind.

So ein förmliches „Meet & Greet“ war für mich Neuland, was man schon alleine daran merkt, dass ich keine Fotos geschossen habe. 😀 Also behelfe ich mir mit den Fotos, die ich am Vorabend gemacht habe, als er aus seiner Kurzgeschichte „WILDERER“ las, mit der er für den GLAUSER in der Kategorie „Kurzkrimi“ nominiert war.

 

 

Trotz der bevorstehenden Gala hat er sich ausreichend Zeit genommen und geduldig meine Fragen beantwortet.

Thomas Kastura arbeitet für den Bayerischen Rundfunk und verfasst Glossen und Rezensionen. Zudem ist er Autor für das dort ausgestrahlte „Rätsel-Taxi“ und das „Betthupferl“.

Zum Start in den Tag bevorzugt er einen Earl Grey, bevor es dann im weiteren Verlauf doch der Kaffee ist, der ihm den Antrieb gibt. Der tut vermutlich auch Not, wenn er mitunter bis 2 Uhr in der Nacht an seinen Werken feilt.

Sein schriftstellerischer Fokus wird zukünftig auf Gordon Tyrie liegen. Hier steht schon der dritte Krimi in den Startlöchern – „Schottenkomplott“ wird als Print im Juli 2022 erscheinen.

Sein Faible für Schottland kann man auch an den Fotos erkennen, an denen er die Leser*innen auf seinem Instagram-Profil (@thomaskastura) teilhaben lässt, wenn er sich zur Recherchezwecken wieder dort befindet.

Auch allgemein bevorzugt er die Vor-Ort Recherche für seine Geschichten und entwickelt die Settings nicht am Reißbrett. Auf diese Weise ist er besser in der Lage, entsprechende Eindrücke besser zu transportieren.

Wir sprachen noch ein wenig über „WILDERER“, der bereits oben erwähnten Kurzgeschichte. Die Geschichte an sich ist spannend und ein gehöriges Stück melancholisch. Doch erst im Gespräch habe ich erkennen können, mit welch einer Akribie und mit welch einer Intensität Thomas Kastura hier zu Werke gegangen ist. Dieses lässt sich für einen Außenstehenden nur ansatzweise erahnen. Sehr wohltuend empfand ich dabei, dass er seine Intentionen dargestellt hat, und sich dabei selbst zurücknimmt.

Vielmehr stellte er seine Aktivitäten für PEN Deutschland, Writers in Exile und die Lebensgeschichte von Yirgalem Fisseha Mebrahtu, eine eritreische Lyrikerin, in den Vordergrund, die als Inspiration für die Figur der Jenny in der Kurzgeschichte diente.

Aufgrund seiner Vielzahl von Tätigkeiten und Engagements neigt er dazu, sich zu verzetteln, wie er selbst gestand, und kann schlecht Nein sagen.

Das war der Moment, in dem ich am liebsten „Ein Bruder im Geiste“ ausgerufen hätte – aber ich habe mir den Anschein eines Profis bewahrt, und mich vornehm zurückgehalten. 😀

Ein Geschenk gab es obendrauf – vielen Dank auch noch einmal hier dafür:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich Thomas Kastura als einen offenen und zugewandten Gesprächspartner erlebt und unser Treffen als sehr erhellend empfunden habe.

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