HERZSCHLAG DES BÖSEN 2 von Matthias Soeder [Rezension]

„HERZSCHLAG DES BÖSEN 2“ von Matthias Soeder ist die Fortsetzung des gleichnamigen ersten Teils ohne Zahl. 😉 Nachdem mich schon der Beginn der Geschichte begeistert hatte (Rezension), war ich begierig auf den weiteren Verlauf. Vielen Dank an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!

    • Taschenbuch: 288 Seiten
    • Verlag: Mainbook
    • ISBN: 978-3948987466
    • 12,00 EUR als Taschenbuch
    • 7,99 EUR als ebook (Stand: 09.04.2022)

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Abschlussband des Thriller-Zweiteilers „Herzschlag des Bösen“: Hanna ahnt nicht, dass sie Opfer eines grausamen Plans ist. Sie ahnt nicht, dass der hochintelligente Psychopath Igor Poljakow grenzenlosen Hass auf sie hat. Sie ahnt ebenso wenig, dass er Jagd auf sie macht und die dunkle Seele seines Wahnsinns nach ihr greift.

Der Pilot Jens Bachmann, den die Journalistin Hanna Engels liebt, ist wegen mehrfachen bestialischen Mordes verhaftet worden. Für sie scheint keine Gefahr mehr zu bestehen.

Doch im zweiten und abschließenden Band des Zweiteilers „Herzschlag des Bösen“ von Matthias Soeder kommt es zur ultimativen Begegnung zwischen Igor und Hanna – fesselnd und atemberaubend steuert die Geschichte auf einen spektakulären Showdown zu. Ein Thriller für Fans echter und harter Gänsehautspannung.

Mein Eindruck:

Hanna Engels findet sich nicht nicht damit ab, dass Jens wegen Mordes inhaftiert ist und versucht, ihn durch eigene Recherchen aus dem Gefängnis zu holen. Währenddessen trifft Poljakow weitere Vorbereitungen dafür, Hanna in seine Gewalt zu bekommen, um sie für die erlittene Leiden im Mittelalter qualvoll büßen zu lassen – hält er Hanna doch für die Reinkarnation der Nonne, die ihn damals zu Tode gefoltert hatte.

Langsam, technisch äußerst versiert und perfide umkreist er sein Opfer, bis er endlich den Zeitpunkt gekommen sieht, zuzuschlagen. Doch er hat die Rechnung ohne die Polizei gemacht. Kriminalhauptkommissar Schulz ist nach seinem Herzinfarkt zurück und gibt sich ebenfalls mit dem augenscheinlichen Täter Jens Bachmann nicht zufrieden.

Und so kann Poljakow entkommen und die gnadenlose Hatz geht weiter, aber anders als erwartet.

„HERZSCHLAG DES BÖSEN 2“ steht seinem Vorgänger in nichts nach. Es geht hier im Stile des ersten Teils ebenso rasant und überaus spannend weiter.
In der Fortsetzung tritt die religiöse Manie von Poljakow ein wenig in den Hintergrund und ist noch mehr durch Action bestimmt. Doch das tut der Spannung keinerlei Abbruch.

Zum Einen liegt das am fesselnden und detailreichen Schreibstil, den Matthias Soeder erneut beweist und zum Anderen an der recht plastischen Darstellung der Figuren, die die richtige Tiefe erreichen, um sie zu hassen oder mit ihnen zu fühlen.

Die mitunter durchaus brutalen Schilderungen sind nicht unbedingt für Zartbesaitete, aber unter dem Gesichtspunkt der jeweiligen Gemütszustände aus meiner Sicht unabdingbar.

Einmal angefangen, jagt man förmlich durch die Seiten, getrieben von der Hoffnung, dass Alles gut ausgehen mag.

„HERZSCHLAG DES BÖSEN 2“ lässt sich durch die Einleitung „Was bisher geschah…“ recht gut separat lesen. Allerdings empfehle ich, zunächst den Vorgänger zu lesen, um in den vollständigen Genuss zu kommen.

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