ENGEL DES BLUTES von L.C. Frey [Rezension]

„ENGEL DES BLUTES“ ist der neueste Thriller aus der Feder bzw, der Tastatur von L.C. Frey und ich hatte die Ehre, mich in die Riege der Alphaleser einzureihen. Vielen Dank an dieser Stelle für die Gelegenheit!

    • Taschenbuch: 342 Seiten
    • Verlag: Selfpublisher
    • ISBN: 979-8436918891
    • 14,99 EUR als Taschenbuch
    • 3,99 EUR als ebook (Stand: 03.04.2022)

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

 
Um seine Schulden bei der russischen Mafia zu begleichen, nimmt der gescheiterte Ex-Bulle Stoik widerwillig einen Ermittlungsauftrag an: Er soll den Mörder des mächtigsten Mannes der Moskauer Unterwelt finden, denn dieser hat eine sehr spezielle Tötungsmethode angewendet – und damit der Mafia den Krieg erklärt. Als kurz darauf eine wichtige Zeugin verschwindet, glaubt Stoik, dass ein gefährlicher Serienkiller zurückgekehrt ist, der vor sechs Jahren in Moskau wütete und mehrere junge Frauen brutal abschlachtete. Auch Stoiks schwangere Frau war damals unter den Opfern, und Stoik tötete den Killer im Dienst … Doch wie kann der Killer dann zurück sein? Tötete Stoik damals den Falschen, ist ein Nachahmer unterwegs, der das Gemetzel von Neuem beginnen lassen will? Und was hat das Ganze mit den gefürchteten Schreckgestalten aus einem uralten russischen Märchen zu tun?

Mein Eindruck:

Stoik ist der typische Einzelgänger, dem das Leben schon recht früh übel mitgespielt hat. Als ehemaliger Polizist wird er genötigt, den bestialischen Mord an Don Semjonow aufzuklären, mit dem ihn eine gemeinsame Vergangenheit verbindet.

Und schon bald befindet er sich nicht nur zwischen den Fronten zweier rivalisierender Banden, sondern gerät selbst unter Mordverdacht.

Seinen einzigen Halt findet er in Katya, die ihm nahezu bedingungslos zur Seite steht.

„ENGEL DES BLUTES“ verfügt über eine von Beginn an fesselnde, wendungsreiche Story, die den Spannungsbogen konstant aufrecht erhält und zum Ende hin sogar noch einmal anzieht.

Die Figuren sind detailliert gezeichnet und rücken dem Leser dadurch recht schnell näher und fieberhaft scrollt man durch die Geschichte.

Auch die Schilderung der Moskauer „Subkultur“ war ausgiebig, ohne dabei auszuufern und wirkt dabei recht realistisch.

Das Erzähltempo wird den Geschehnissen jederzeit gerecht, auch in den etwas ruhigeren Passagen, z.B. in den Begegnungen zwischen Stoik und Oleg, einem 12-jährigen Nachbarsjungen..

Die Zusammenhänge zwischen den früheren Morden und den jetzigen Geschehnissen wird nicht auf Anhieb offensichtlich, sondern entwickeln sich eher allmählich – ein Umstand, der mir gefallen hat, und zur weiteren Spannung beiträgt; zumal die Rückblenden an den treffenden Stellen gesetzt sind.

Kurzum – „ENGEL DES BLUTES“ gehört in die Kategorie der Thriller, die ich mir sehr gut auf der Leinwand vorstellen kann und nicht nur im eigenen Kopfkino abspulen würde. Klare Leseempfehlung!

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