PAPA – 1. LEHRJAHR von Melanie Amélie Opalka [Rezension]

Bei „PAPA – 1. LEHRJAHR“ von Melanie Amélie Opalka fühle ich mich ein klitzekleines bisschen als Hebammerich; habe ich doch ein kleines Fitzelchen zur Geburt beitragen dürfen. Und wie das in dem Beruf so ist: man weiß nie, was aus dem Kind letztendlich wird. Dementsprechend war ich gespannt, was mich mit dem Nachfolgeband von „MACH MIR´N KIND“ erwartet. Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

    • Verlag: Selfpublisher
    • ASIN : B0943XV6H7
    • 0,00 EUR als ebook (Stand: 01.06.2021)

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Wenn der unerfüllte Kinderwunsch dann doch in Erfüllung geht, hat Mann einiges zu lernen, bevor Mann vom Nachwuchs erfolgreich mit dem Titel „Papa“ zertifiziert wird.

Nachdem er und seine Frau lange darum gerungen haben, endlich Eltern zu werden, ist die Schwangerschaft viel zu schnell vergangen. Schwups ist das Kind da – und mit ihm die Frage: „Was für ein Vater will ich eigentlich sein?“

So stolpert er durch den Familienalltag mit ganz neuen Fallstricken und Fettnäpfchen – immer mit der Angst im Nacken, von einem Säugling als Versager enttarnt zu werden. Dieses Buch erzählt den „unausgeschlafenen Imperfekt“ seines ersten Jahres mit dem eigenen Nachwuchs, von Kinderkrankheiten, Verwandtenbesuchen und anderen Katastrophen, die nur dank seiner persönlichen Superkraft „ungeahnter Genialität“ überlebt werden können. Und das alles, um am Ende zu einer überraschenden Erkenntnis zu kommen.

Denn Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr – ach, was!

Mein Eindruck:

Felix ist da! Der Spross der beiden namenlosen Eltern, der am Ende des ersten Bandes „MACH MIR´N KIND“ das Licht der Welt erblickte, schickt sich an, das Leben seiner Eltern in ganz neue Bahnen zu lenken. Und so erfährt der Leser in kurzen Episoden erneut aus der Ich-Perspektive des stolzen Vaters, wie es der Familie im ersten Lebensjahr ergeht.

Während die Mutter quasi wie der Fels in der Brandung wirkt, wird der Leser in den verschiedensten Situationen mit Papas Gedankengängen konfrontiert. Und die sind sowohl chaotisch als auch humorvoll zugleich. Auch dieses Mal gelingt es der Autorin, die Rolle des anderen Geschlechts nicht nur treffend darzustellen, sondern auch an die Leserschaft zu transportieren.

Als Vater im mittlerweile 16. Lehrjahr schwankte ich beim Lesen stets zwischen einem „Ja, genauso war es!“ und einem „Stell Dich nicht so an, Du Mimose!“ und das mit einem permanenten Dauerschmunzeln. Schon alleine diese Reaktionen zeigten mir, dass Melanie Amélie Opalka mit ihren Figuren eine wunderbare Realitätsnähe erreicht.

In ihren Geschichten schüttet sie ein Füllhorn an Emotionen aus, die man sicher nicht nur als Vater erkennt und an sich selbst schon festgestellt hat – von Ängsten, Sorgen, Nöten bis hin zu Stolz und Glückgefühlen, und das zumeist mit einem Augenzwinkern am Ende der jeweiligen Episode. Das Alles wird hier noch mit einem wortwitzigen Schreibstil wunderbar kombiniert.

Kurzum: „PAPA – 1. LEHRJAHR“ ist ein kurzweiliges, vergnügliches Buch, von dem ich innerlich erwarte, dass es noch viele Fortsetzungen geben mag. Zu erzählen gäbe es bestimmt ein Menge! 😉

Wie nützlich findest Du diesen Beitrag?

Bitte klicke auf einen Stern.

durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen 3

Bisher keine Bewertung

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*