LERNE ZU HASSEN (DIE AKADEMIE DES TODES) von Emely Dark [Rezension]

“LERNE ZU HASSEN (DIE AKADEMIE DES TODES)” von Emely Dark ist  der nächste Thriller, dem ich mich gewidmet habe. Kleiner Reminder: Emely Dark, Martin Krist und Timo Leibig präsentieren mit “DIE AKADEMIE DES TODES” drei Bücher, die unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können, zusammen jedoch ein Gesamtbild ergeben.

Nun folgt also mein Eindruck zum zweiten Drittel.

    • Paperback: 232 Seiten
    • Verlag: Books on Demand
    • ISBN: 978-3753478968
    • 9,99 EUR als Paperback
    • 1,99 EUR als ebook (Stand: 13.04.2021) EXCLUSIV für tolino

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Fünf Sekunden. Ein winziger Fehler, und plötzlich ist Alex’ Zukunft in Gefahr. Der erfolgreiche Geschäftsmann hat ein tödliches Geheimnis. Jetzt droht es, ans Licht zu kommen.
Wie viel wissen die Kommissare? Und wer steckt hinter der geheimnisvollen Botschaft, die auf der Türschwelle liegt?
Alex verstrickt sich in einem Netz aus Angst und Gier, das ihn unversehens zurück in die Vergangenheit führt – und zu einer Chance, die sein Leben für immer verändern könnte…

Mein Eindruck:

Alex Graf ist ein Mörder und zwar jemand, der durchaus planvoll vorgeht. Doch den Mord an dem kleinen Jungen hatte er nicht einkalkuliert. Mit diesem harten schnellen Einstieg in “LERNE ZU HASSEN (DIE AKADEMIE DES TODES)” ist der Leser zwangsläufig gefangen und kann bzw. will sich der Story nicht entziehen.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des Mörders geschildert, und Emely Dark schafft es auf hervorragende Weise, dass man sich beim Lesen trotz seiner Taten schon recht schnell mit ihm identifiziert. Hierbei war ich ein ums andere Mal verblüfft, wie ambivalent mein Verhältnis zu dieser Figur ist.

Zwar fiebert man mit ihm mit, wenn er von einem Unbekannten erpresst wird, der anscheinend über seinen ersten Mord vor sechs Monaten informiert ist. Doch auf der anderen Seite hofft man auch darauf, dass die beiden Polizisten Strobel und Eisweiler ihm in seinem Treiben endlich Einhalt gebieten, und ihn seiner gerechten Strafe zuführen.

Alex´ Versuche, das Geld für den Erpresser aufzutreiben, führt ihn zu seiner Zwillingsschwester, einer erfolgreichen Anwältin, zu der ein angespanntes Verhältnis besteht. Dass hier die Grundlage für sein Motiv zu morden liegt, offenbart sich im weiteren Verlauf der Geschichte, wenn sie auf ihren atemberaubenden Höhepunkt zusteuert. Doch bereits auf dem Weg dahin besticht die Geschichte durch einen anhaltend hohen Spannungsbogen.

Alex Graf wird vor die Wahl gestellt, sein Leben wie bisher fortzuführen -immer der Gefahr ausgesetzt, erwischt zu werden- oder sich einer Organisation anzuschließen, die ihm Unterstützung vor Verfolgung zusichert. Doch dafür ist ein großes Opfer erforderlich. Ob Alex es erbringt? Lest es am besten selbst! 😉

Der Schreibstil ist relativ knapp gehalten, ohne allzu sehr auszuschweifen. Dadurch lässt er dem Leser genug Raum, um sich selbst zu prüfen, wie weit die Identifikation mit Alex geht. Dennoch wird hier solch eine psychologische Dichte transportiert, die “LERNE ZU HASSEN (DIE AKADEMIE DES TODES)” zu einem absolut intensiven, spannungsgeladenen und nervenaufreibenden Lesevergnügen macht, das man nach Beendigung der Lektüre durchaus erst einmal veratmen muss.

Als Einzelband gelesen gilt dieses ebenso, wie auch im Gesamtgefüge der “AKADEMIE DES TODES” betrachtet.

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