LERNE ZU LEIDEN (DIE AKADEMIE DES TODES) von Martin Krist [Rezension]

Martin Krist hat sich mit Emely Dark und Timo Leibig zusammengetan, um quasi ein Triptychon des Thrills zu schreiben. Sie präsentieren drei Bücher, die unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können, zusammen jedoch ein Gesamtbild ergeben. Da ich die Gelegenheit bekommen habe, „LERNE ZU LEIDEN (DIE AKADEMIE DES TODES)“ von Martin Krist vorab lesen zu dürfen, mache ich an dieser Stelle auch mal damit den Anfang, und sage auch hier artig Danke!

    • Paperback: 296 Seiten
    • Verlag: Books on Demand
    • ISBN: 978-3753479026
    • 9,99 EUR als Paperback
    • 1,99 EUR als ebook (Stand: 11.04.2021) EXCLUSIV für tolino

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

 
Düster. Blutig. Spannend. Die Akademie des Todes. Jetzt neu.

Nur kurz verliert Isa den kleinen Lukas aus den Augen. Im nächsten Moment ist der Junge tot. Brutal ermordet. Isa kann dem Mörder gerade noch entkommen.
Als Kommissar Sydow hinzugerufen wird, ist die Leiche des Kleinen spurlos verschwunden. Was ist tatsächlich passiert? Und warum werden seine Ermittlungen von höchster Stelle sabotiert?
Sydow stößt auf ein Geflecht aus Lügen und Mord, das ihn schon bald mit seinen eigenen Ängsten konfrontiert …

Mein Eindruck:

Ein harmloser Ausflug ins Spieleland, einem Indoor-Spielplatz in Berlin wird zu Isas größtem Grauen! Der kleine Lukas, für den sie das Babysitting übernommen hatte, wird vor ihren Augen ermordet. Auch wenn der Klappentext dieses voraussagt, geht hier Fassungslosigkeit mit Entsetzen einher, denn die Blitzartigkeit des Verbrechens lässt einem das Blut in den Adern gefrieren.

Neben Lukas wird auch noch eine Angestellte des Spielelands Opfer des Verbrechens, und Isa muss befürchten, als Zeugin erkannt worden zu sein. Als eher „schwierige Jugendliche“ kommt hinzu, dass sie von ihrer Mutter keine Unterstützung, sondern eher Vorwürfe erfährt. Daher sieht sie nur die Möglichkeit zur Flucht.

Martin Krist schafft es auf prägnante Weise, dieses Spannungsfeld lebensecht zu zeichnen, ebenso das der ermittelnden Beamten.

Max Sydow versucht, zusammen mit seiner Kollegin Catja Preußer, Licht ins Dunkel zu bringen. Sie beide verbindet ein gemeinsamer Fehltritt, der Sydows Frau zum Auszug getrieben hat. Seither ist sie verschollen und hat augenscheinlich einen Verkehrsunfall erlitten.

Als ob dieses nicht schon genug an Spannung beinhaltet, erregt eine ermordete Obdachlose zusätzliche Aufmerksamkeit, ebenso wie Sydows Tochter, die in den Fokus des/der Verbrecher rückt.

Ich denke, man merkt schon, dass Martin Krist hier erneut ein Thriller gelungen ist, der einem spannungsgeladenen Parforceritt gleicht. Mit seinem harten, schnörkel- und schonungslosen Schreibstil treibt er den Leser vom Schrecken zur Überraschung und wieder zurück. Dennoch sind die Figuren klar und detailliert gezeichnet, so dass „LERNE ZU LEIDEN (DIE AKADEMIE DES TODES)“ zu einem echten Pageturner wird. Ich mag diesen Begriff normalerweise nicht sonderlich, weil er recht inflationär gebraucht wird. Aber es lässt sich anders nicht ausdrücken.

Dass damit „LERNE ZU HASSEN“ und „LERNE ZU FÜRCHTEN“ bereits ihren Weg auf meinen Reader gefunden haben, muss ich nicht explizit erwähnen. Oder? 😉

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2 Kommentare

  1. Hallo Jörg,
    ich bin ein Fan der Goldmann & Brandner-Reihe von Timo Leibig und bin durch Zufall auf Deine Rezension gestoßen. Die Zusammenarbeit mit Martin Krist und Emely Dark klingt sehr reizvoll und die drei Bücher sind gleich auf meine Leseliste gewandert. Danke für diesen Tipp!
    Liebe Grüße
    Gabi

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