FÜR IMMER VERGESSEN von C. Rimmeck [Rezension]

Bei „FÜR IMMER VERGESSEN“ von C. Rimmeck aka Sven Liewert, handelt es sich um eine Neuausgabe seines bereits in 2018 veröffentlichten Romans und ich durfte bereits vor der Wiederveröffentlichung mein Feedback dazu abgeben. Vielen Dank an dieser Stelle für die Gelegenheit. Nun gibt es auch die Rezension dazu!

    • Verlag: Selfpublisher
    • ASIN : B08KSFZB2T
    • 3,99 EUR als ebook (Stand: 25.10.2020)

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Du denkst, die Vergangenheit lässt sich begraben? Du irrst dich.

Ein scheinbar normales Mietshaus in Berlin. Nach einer persönlichen Tragödie wagen die Eheleute Susanne und Thomas Past hier einen Neuanfang. Thomas freundet sich mit der betagten, etwas sonderbaren Eigentümerin an, die mit im Haus wohnt.

Bald geschehen merkwürdige Dinge, nicht nur in der Wohnung.

Bei seinen verzweifelten Versuchen eine rationale Erklärung für die Ereignisse zu finden, kommt Thomas einem dunklen Geheimnis auf die Spur. Einem Geheimnis, dass ihn und seine Frau das Leben kosten kann.

Düstere Mystery vor historischem Hintergrund in einer Neuausgabe.

Mein Eindruck:

Berlin, 1995: Thomas und Susanne Past haben bei einem Autounfall ihre Tochter verloren. Beide gehen unterschiedlich mit dem Trauma um. Während Thomas den Blick nach vorne richtet, ist seine Frau in tiefe Depression verfallen. Diese ist auch noch dem Vorwurf verknüpft, dass Thomas Schuld an den tödlichen Unfall hat. Der Umzug in eine neue Umgebung soll vor allem ihr helfen, wieder Fuß zu fassen.

Sie scheinen eine passende Wohnung gefunden zu haben, doch welche Absichten hegt Karla Niedermann, ihre Vermieterin? Sie schient nicht nur schrullig und verschroben zu sein. Vielmehr scheint sie dunkle Pläne zu schmieden, bei denen ihr besonders Susanne im Wege steht.

Susanne hingegen erfährt Kontakt zu einem Geist; einem Kind, das in ihrer Wohnung gelebt hat. Ist es eine traumabedingte Halluzination oder gibt es diesen Geist wirklich?

C. Rimmeck wirft in „FÜR IMMER VERGESSEN“ viele Fragen auf, deren Beantwortung in die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte führt.

Was zunächst wie eine Beziehungsgeschichte zwischen Thomas und Susanne beginnt, wird auf eine subtile Weise fortgeführt und ganz allmählich kriecht das Mysteryelement in die Story. Hier entfaltet sich die Handlung zunächst, anstatt direkt in die Vollen zu gehen. Und dieses hat auf mich seine fesselnde Wirkung nicht verfehlt. Dazu tragen auch die Perspektivwechsel, vornehmlich zwischen Thomas Past und Karla Niedermann, bei.

Die Beschreibung der Hauptfiguren fand ich recht treffend gelungen. Der Konflikt zwischen Thomas und Sandra war klar und nachvollziehbar dargestellt, der zwielichtige Charakter von Karla ebenfalls. Die Nebenfiguren haben nicht unbedingt eine solche Tiefe. Diese war allerdings nicht erforderlich für die Handlung, so dass dieses kaum ins Gewicht fällt.

Der Schreibstil ist klar und dabei ausführlich, ohne zu langatmig zu erscheinen. Das Erzähltempo ist den Handlungen absolut angemessen.

„FÜR IMMER VERGESSEN“ wurde mit dem Beititel „Eheleute Past 1“ veröffentlicht. Scheinbar gibt es auch noch einen weiteren Teil!? Mir selbst fällt kein Fortgang der Geschichte ein, aber aufgrund der Leseerfahrungen würde ich mir auch „Eheleute Past 2“ zulegen.

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