WAS DU NICHT WILLST DAS MAN DIR TU von C. Rimmeck [Rezension]

„WAS DU NICHT WILLST DAS MAN DIR TU“ von C. Rimmeck ist bereits 2019 erschienen, und nun gibt es das Buch als umfassende Neuausgabe. Herzlichen Dank an Sven Liewert, der sich hinter C. Rimmeck verbirgt, für das Rezensionsexemplar.

    • Taschenbuch: 428 Seiten
    • Verlag: Selfpublisher
    • ISBN: 978-3751930291
    • 11,99 EUR als Taschenbuch
    • 2,99 EUR als ebook (Stand: 05.07.2020)

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Warum hältst du dich an die Regeln, wenn es kein anderer tut?

Ein Teenager springt von einem Dach. Für Kommissar Martin Holz ist der Fall klar: Selbstmord. Doch seine neue Kollegin Corinna Weidlich hat Zweifel. Als ein Video vom Tod des Jungen auftaucht und kurz darauf eine weitere Teenagerleiche, geraten die Ermittler unter Druck. Bis einer von ihnen merkt, dass er sich den Schatten seiner Vergangenheit stellen muss, um zu verhindern, dass es weitere Tote gibt. Auch wenn er dafür seinen Schwur, Menschen zu beschützen, brechen müsste.

Packend, spannend, ungewöhnlich. Der Auftakt zu einer neuen Ermittlerreihe!

Mein Eindruck:

Martin Holz, einst ein gefeierter Berliner Polizeiheld, ist mittlerweile zu einem mentalen Wrack geworden. Er leidet unter dem Verlust seiner Frau und zweier seiner Töchter, die er bei einem tragischen Unglücksfall verloren hat. So sind der Alkohol und sein Selbsthass zu seinen Wegbegleitern geworden. Einzig die Existenz seiner Tochter Isabel hält ihn davon ab, seinem Leben ein Ende zu setzen.

Wolfgang Port, sein Vorgesetzter und Patenonkel seiner Kinder, stellt Holz eine neue Kollegin zur Seite, Corinna Weidlich. Sie hat gerade die Dienststelle gewechselt, weil sie ihren Ex-Partner der internen Ermittlung gemeldet hatte.

Auf der einen Seite also ein desillusionierter ausgebrannter Charakter, auf der anderen Seite eine Partnerin, die tough und prinzipientreu agiert – hier herrscht also genug Konfliktpotential, das der Autor für meinen Geschmack sehr gut transportiert hat. Es hätte nach meinem Geschmack sogar noch ein wenig mehr an Reibereien sein dürfen.

Notgedrungen raufen sich die beiden zusammen, um in einem Todesfall zu ermitteln, der zunächst als profaner Selbstmord erscheint. Doch es ist nur der Auftakt zu einer Mordserie, bei der der maskierte Mörder seine Taten auf Video bannt und online stellt. Er nennt sich selbst Starez (russisch: „der Alte“) und im weiteren Verlauf der Story stellt sich heraus, dass seine Taten mit Holz´ Schicksal verknüpft sind.

Die Figuren sind recht authentisch gezeichnet. Vor allem die Emotionen, die Martin Holz durchlebt, sind nachvollziehbar und lassen den Leser an der einen oder anderen Stelle auch durchaus mitfiebern und mitleiden.

Die Geschichte ist geschickt konstruiert, wartet mit der einen oder anderen falschen Fährte, und gerade zum Ende hin mit überraschenden Wendungen auf.

Der Spannungsbogen ist durchgängig hoch und macht „WAS DU NICHT WILLST DAS MAN DIR TU“ aus meiner Sicht zu einem gelungenen Auftakt für das Ermittlerduo Holz und Weidlich, von dem mindestens noch eine Fortsetzung zu erwarten ist.

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