MORD-ART von Sigrid Drübbisch [Rezension]

„MORD-ART“ von Sigrid Drübbisch ist ein Krimi, der den Leser in die Welt der Kunst führt. Zwar bin ich als mit „mangelhaft“ im Kunstunterricht gebrandmarkt und nehme bei dem Thema eher eine ablehnende Haltung ein, aber die Krimisucht war halt in dem Fall größer.

    • Taschenbuch: 275 Seiten
    • Verlag: OCM-Verlag
    • ISBN: 978-3942672757
    • 13,00 EUR als Taschenbuch
    • 4,99 EUR als ebook (Stand: 11.05.2020)

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Karla Lang, Hauptkommissarin in Bochum, tritt ihren langersehnten Urlaub auf Föhr an.
Ausgerechnet jetzt werden in Witten zwei Frauen tot aufgefunden. Der Täter präsentiert die Leichen in einer grotesken Installation – standesgemäß, denn bei den Opfern handelt es sich um Künstlerinnen.
Auf Föhr stürzt Karla sich bereits gedanklich in die Ermittlungen, als sie plötzlich mit einem Vermisstenfall auf der Nordseeinsel konfrontiert wird: Zwei Frauen aus der Kunstszene sind spurlos verschwunden. Gibt es einen Zusammenhang?
Gemeinsam mit den Kollegen auf Föhr und in der Heimat kommt Karla dem Rätsel auf die Spur. Schaffen sie es, weitere Morde zu vereiteln?

Mein Eindruck:

Allzu viel möchte ich über den Inhalt nicht verraten. Der Klappentext gibt den Inhalt absolut treffend wieder, und im Prinzip ist dem nichts hinzuzufügen..

Sigrid Drübbisch hat es in „MORD-ART“ geschafft, nicht nur zwei unterschiedliche Verbrechen, sondern auch zwei unterschiedliche Orte geschickt miteinander zu verknüpfen. Das Bindeglied zwischen Witten und Föhr ist Karla Lang. Und doch ist sie nicht unbedingt die Alles beherrschende Hauptperson der Story.

Die Autorin legt viel mehr einen gesteigerten Augenmerk auf die Ermittlerteams beider Orte. Man erhält dadurch einen recht tiefen Einblick in die jeweiligen Gruppengefüge. Dadurch, dass auch das Privatleben der Ermittler mit einem ordentlichen Maß geschildert wird, fühlt man sich ihnen umso mehr verbunden. Insgesamt wird bei den Ermittlungen, die meiner Ansicht nach recht gut recherchiert sind, auf Teamwork gesetzt, anstatt jemanden auf ein Podest zu heben. Gerade dieser Punkt hat mir sehr gut gefallen.

Die Beschreibungen der Orte sind nachvollziehbar und für die jeweiligen Bewohner sicherlich erkennbar. Für Außenstehende mag dieses eventuell eine Spur zu viel sein, tut aber der Spannung überhaupt keinen Abbruch.

Denn auch, wenn die Entführungen auf Föhr relativ schnell aufgeklärt werden, sind damit noch keinesfalls die Morde gelöst, und so bleibt der Spannungsbogen durchgängig hoch.

Meine Bedenken, dass man zum Lesen ein gewisses Kunstwissen besitzen muss, löste sich recht schnell in Luft auf. Und so bleibt festzuhalten, dass „MORD-ART“ auf der Seite der gelungenen Krimis eingeordnet werden kann.

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