DAS FISCHBRÖTCHEN DES TODES von Ivo Pala [Rezension]

In „DAS FISCHBRÖTCHEN DES TODES“ von Ivo Pala begleitet der Leser das Ermittlerduo Fuchs & Haas bereits zum 11. Mal auf Mörderjagd an der Ostsee. Zwar kannte ich Ivo Pala bereits als Autor von diversen Thrillern, aber die Krimiseite an ihm habe ich noch nie so intensiv betrachtet. Also war es nun an der Zeit.

    • Verlag: Selfpublisher
    • ASIN: B087NYHKVQ
    • 2,99 EUR als ebook (Stand: 26.04.2020)

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Mord kommt in den besten Familien vor. Auch in denen von Polizisten.

TATORT OSTSEE:
Ein Streit. Ein Fischbrötchen. Ein toter Schriftsteller.
So schnell kann’s gehn.
Und die Tante Dorit mittendrin!

Kriminalkommissar Bodo Fuchs macht sich auf, ihre Unschuld zu beweisen. Dafür muss er – wegen Befangenheit – seiner Partnerin Gisa Haas die Leitung der Ermittlungen übertragen.
Zusammen kommen sie gleich mehreren Intrigen auf die Spur.

Mein Eindruck:

Zwischen Bodo Fuchs´“Mudding“ und Tante Dorit kommt es zu einem Zerwürfnis, in dessen Folge Tante Dorit ihre Träume mit ihrem eigenem Foodtruck verwirklichen will. Zum Eröffnungstag erwartet sie nicht nur eine neugierige und hungrige Menschenschlange, sondern auch eine Truppe Gegner, die ihren Unmut aus verschiedensten Gründen kundtun.

Als ob dieses nicht genug wäre, stirbt der bekannte Schriftsteller Tapio Konrad beim Verzehr ihres Fischbrötchens. Recht flugs erkennt Bodo Fuchs, dass es sich hier um keinen Unfall handelt, sondern um einen  Giftmord. Der Bittermandelgeruch ist unverwechselbar. 😉

Gisa Haas und Bodo Fuchs ermitteln nicht nur, um den Mörder dingfest zu machen, sondern auch um Tante Dorit von jeglichen Verdacht freizuwaschen. Da Fuchs hier befangen ist, übernimmt Haas die Leitung der Ermittlungen, und Fuchs kann sich recht gut damit arrangieren. Und die Vielzahl der Tatverdächtigen lässt auch den Leser gespannt miträtseln. War es jemand aus Fraktion der Tante Dorit-Gegner oder jemand aus Konrads Gefolge, der beschlossen hatte, den Weg des Selfpublishings einzuschlagen, was nicht unbedingt auf deren Zustimmung stieß?

Der Krimi ist in der ersten Person aus der Sicht von Bodo Fuchs geschrieben, und bereits mit dem Prolog zieht Ivo Pala den Leser in die Geschichte, auch dadurch, dass Fuchs den Leser direkt anspricht und man seinen Ausführungen so voll folgen kann.

Mit Fuchs und Haas hat Ivo Pala ein sympathisches Gespann ersonnen. Die Nebenfiguren, wie Mudding, Tante Dorit und auch Müder, wirken liebevoll charakterisiert und runden den dargestellten „urigen“ Menschenschlag vortrefflich ab, und man mag mehr von ihnen lesen, viel mehr!

Der Kriminalfall ist geschickt konstruiert und lässt die Identität des Mörders/ der Mörderin  bis zum Schluss im Dunklen. Ich für meinen Teil sehe einen Krimi ja immer als Wettbewerb zwischen Ermittlern und Lesern. Dieses Mal hatten Haas und Fuchs die Nase vorn, was aber vermutlich daran lag, dass Gisa kurz vor Schluss einen kleinen Informationsvorsprung erhalten hat.

Aber das kann man nun wirklich angesichts der Gesamtspannung und Lesevergügens nicht übel nehmen. Hier stimmt der Mix aus Spannung und Humor.

Wer also die Fälle von Fuchs und Haas bereits kennt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Wer sie noch nicht kennt, darf sich gerne „DAS FISCHBRÖTCHEN DES TODES“ einverleiben; die Geschichte ist in sich abgeschlossen.

 

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