SAM MCLAIN: VERRAT von Jaden Quinn [Rezension]

Selten habe ich einer Fortsetzung so entgegen gefiebert wie „SAM MCLAIN: VERRAT“ von Jaden Quinn.
Bereits der erste Band der Reihe hatte mich in Begeisterung versetzt und ich war gespannt, ob sich das ebenfalls fortsetzt. Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

    • Verlag: Selfpublisher
    • ASIN: B07ZTN6648
    • 3,99 EUR als ebook (Stand: 05.01.2020)

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Ein illegales Labor, ein skrupelloser Geschäftsmann und zwei Brüder auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit.
»Ich wollte einen Neuanfang. Ein Leben ohne die Erinnerungen an das Labor. Das war ein Fehler.«

Um ein neues Leben zu beginnen, hat sich Sam McLain von allem losgesagt. Selbst von seinem Bruder Blake. Doch Sams Vergangenheit lässt sich nicht einfach abschütteln. Schon bald trifft er auf einen alten Feind. Im Versuch, das Richtige zu tun, bleibt Sam nur eine Wahl: der Verrat an seinem Bruder …

Mein Eindruck:

Nun endlich kann der Leser erfahren, wie es Sam und Blake McLain nach Ihrer spannenden Flucht und ihrer Trennung weiter ergeht.

Direkt zu Beginn des Buches gerät Sam in die Gewalt von Owen Martin, dem Verantwortlichen, dessen medizinischen Experimente an den beiden Brüdern zu ihrer Flucht geführt hatte.

Um seinen Bruder zu schützen, erträgt Sam die Mittel, die ihm verabreicht werden. Da diese Injektionen zudem mit Suchtmitteln angereichert sind, wird die Abhängigkeit von seinen Peinigern immer größer. Derart abhängig gemacht, lässt man ihn an der langen Leine laufen, so dass er seinem Job im Fitnessstudio weiter nachgehen kann. Sofern er Gefahr läuft, aus der Spur zu geraten, kümmert sich der sadistische Jack Martin, Adoptivsohn von Owen Martin, um ihn.

Doch auch er kann nicht verhindern dass Sam die Krankenschwester Sarah kennenlernt, der er sich allmählich offenbart und sie dadurch ebenso in Gefahr bringt wie seinen Bruder Blake. Blake wiederum scheint auf einer Welle des Erfolges zu reiten – nicht nur, weil er sich beruflich auf dem aufsteigenden Ast befindet, sondern auch weil er mit Denise eine dauerhafte Partnerin gefunden hat. Doch aus Sorge um seinen kleinen Bruder macht er sich auf den Weg nach Denver. Ob es Ihnen gelingt, sich dem gemeinsamen Feind zu erwehren und welche überraschenden Wendungen das Buch noch bereit hält, will ich an dieser Stelle nicht verraten. 😉 Doch die Spannung bleibt von der ersten bis zur letzten Seite durchweg erhalten.

Wie auch im ersten Band fand ich es erneut beeindruckend, wie klar und tiefsinnig Jaden Quinn nicht nur die Haupt-, sondern auch die Nebenpersonen beschrieben haben. Ihre Gedanken, AKtionen und Motive sind absolut mitreißend und fesselnd. Sie erscheinen dem Leser wie Personen aus Fleisch und Blut. Dieses merkt man vor allem zu dem Zeitpunkt, wenn man sich von einer der Personen, die man durch den Verlauf regelrecht liebgewonnen hat, plötzlich und unvermutet trennen muss. Es kommt nicht oft vor, dass ich ein Buch zur Seite legen muss, um das erst einmal zu veratmen. Hier war es definitiv wieder so weit.

Das Kopfkino, dass sich bereits im ersten Teil entwickelt hatte, setzt sich in „SAM MCLAIN: VERRAT“ nahtlos fort. So hatte ich auch nach längerer Abstinenz keine Probleme, mich in die Story hineinzufinden und/oder über die Personen, die mir im ersten Teil begegnet sind, lange nachzudenken, wer sie denn nun noch einmal waren.

Obwohl hier mehrere Autorinnen gemeinschaftlich am Werk waren, habe ich immer noch nicht herausfinden können, wer welchen Part geschrieben hat. Der Schreibstil wirkt wie aus einem Guss, und lässt die Seiten nur so dahinfliegen.

Wie bei Serien üblich, stellt sich die Frage, ob man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen kann. Zwar ist das hier theoretisch möglich, und „SAM MCLAIN: VERRAT“ bleibt für sich ein absolut spannendes Buch. Doch es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, hiermit zu starten, um dann erst chronologisch in die Vergangenheit zurück zu gehen.

Insofern sollte man definitiv mit „BLAKE MCLAIN: FLUCHT“ starten, denn das verdoppelt die Intensität der gesamten Geschichte.

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