HUMBOLDT & DER WEIßE TOD von Jana Thiem [Rezension]

Im Rahmen der Onlinebuchmesse hatte ich Kontakt zu Jana Thiem bekommen und sie gab mir die Gelegenheit, ihren Krimi „HUMBOLDT & DER WEIßE TOD“ zu lesen und zu rezensieren. Herzlichen Dank dafür!

    • Verlag: Selfpublisher
    • ISBN: 978-3739449333
    • 3,99 EUR als ebook (Stand: 21.12.2019)

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Endlich Feiertag! Kriminalhauptkommissar Humboldt freut sich darauf, am Tag der Deutschen Einheit in der Sächsischen Schweiz klettern zu gehen. Weit kommt er allerdings nicht, denn eine Tote am Elbufer in der Nähe des Blauen Wunders macht seine Pläne zunichte. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, denkt er. Doch auch daraus wird nichts, da wenig später zwei Frauen als vermisst gemeldet werden.

Je tiefer Humboldt in den Fall einsteigt, umso klarer wird ihm, dass sich der Mörder seine Opfer ganz gezielt ausgesucht hat. Und dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Notgedrungen geht er einem Tipp der lästigen Boulevard-Journalistin Christin Weißenburg nach, die ihm durch ihre eigenwillige Recherche wieder einmal einen Schritt voraus zu sein scheint. Doch dann verschwindet die nächste junge Frau und das Motiv des Entführers wird für Humboldt immer rätselhafter.

Mein Eindruck:

Da die Kurzbeschreibung recht gut wiedergibt, worum es in diesem Krimi geht, werde ich hier weniger auf den Inhalt eingehen.

Die Spurensuche des Ermittlerteams um Hauptkommissar Humboldt gestaltet sich in diesem Krimi recht spannend und nachvollziehbar. Jana Thiem gewährt den Ermittlern ausgiebig Raum, um sie dem Leser nicht nur beruflich nahe zu bringen. Auch ihren privaten Hintergründen widmet sie sich ausgiebig, ohne dass dieses vom eigentlichen Fall ablenkt oder zu sehr ausschweift.

Diese Darstellung macht neugierig darauf, die weitere Entwicklung der Mannschaft in den nachfolgenden Krimis weiter zu verfolgen.

Das Verhältnis zwischen Humboldt und der Journalistin Weißenburg ist nicht nur rein beruflicher Natur und entspricht eher dem Facebook-Beziehungsstatus „es ist schwierig“. Die gemeinsame Vorgeschichte der beiden hätte für meinen Geschmack etwas detaillierter sein können.

Der Krimi verfügt über einen recht hohen Spannungsbogen, der nahezu durchgängig erhalten bleibt. In Kombination mit einem relativ knapp gefassten, aber auf den Punkt kommenden Schreibstil, kann dieser Krimi definitiv punkten.

Die Story an sich ist gut strukturiert und auch komplex genug, so dass der Leser nicht schon zu früh den Täter ermitteln kann. Die nächsten Bände habe ich mir daher definitiv vorgemerkt.

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