SPRUNGTURMHELDEN von Jona Gellert [Rezension]

#sprungturmheldenontour – mit diesem Hashtag schickte Jona Gellert ihre „SPRUNGTURMHELDEN“ auf Wanderschaft und ich durfte dabei eine Etappe der Wanderschaft sein. Herzlichen Dank dafür!

    • Taschenbuch: 411 Seiten
    • Verlag: Selfpublisher
    • ISBN: 978-1082129216
    • 11,99 EUR als Taschenbuch
    • 0,99 EUR als ebook (Stand: 27.10.2019)

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Kannst du dein Gleichgewicht halten, wenn sich dein Leben Stück für Stück auflöst?

»Ich kann nicht so tun, als wäre mit mir alles in Ordnung. Ich liebe dich, Lexie, und dieses Gefühl bringt mich um den Verstand. Aber ich bin nicht bereit, dich mit in die Tiefe zu reißen.«

Für den 19-Jährigen Jeremias Weiß gleicht das Leben einem Hindernisparkour, und immer wieder balanciert er näher am Abgrund, als es gut für ihn ist. Im Lebens-Ausnahmezustands-Bereich des Krankenhauses lernt er die Schülerin Lexie kennen. Sie helfen sich gegenseitig, die Tiefpunkte in ihrem Leben durchzustehen, und Lexie glaubt, in Jeremias einen Freund gefunden zu haben, der nicht so oberflächlich ist wie andere.
Zwischen den beiden wächst eine zarte Liebe, doch ist Jeremias stark genug, diese Liebe zuzulassen, oder entscheidet er sich dafür, den Schritt ins Nichts zu wagen und allem ein Ende zu setzen?
Ist Liebe stärker als der Tod?

Mein Eindruck:

Jeremias und Lexie lernen sich im Krankenhaus kennen. Während Jeremias um seinen besten Freund Paul bangt, treibt Lexie die Sorge nach ihrer Tante um.

Pauls Tod wirft Jeremias vollends aus der Bahn, denn sein bisheriges Leben ist nicht eines, das man als als geradlinig und harmonisch bezeichnen kann. Langsam und vorsichtig nähern sich Jeremias und Lexie einander an, und es ist absolut fesselnd, sie auf ihrem weiteren Weg zu begleiten.

Jona Gellert vermag es, ihren Protagonisten eine solch emotionale Tiefe zu geben, dass es den Leser anrühren und aufwühlen muss. Bei all den Herausforderungen, die ihnen das Leben stellt, sind die Gedankengänge und Gefühlswelten der Beiden detailliert und sehr realistisch beschrieben, ohne dabei kitschig zu wirken.

Gerade diese Intensität führt dazu, dass man das Buch nur schlecht in einem Rutsch lesen kann. Immer wieder heißt es: innehalten und verarbeiten, oder platt ausgedrückt: man muss diese emotionale Wucht erst einmal veratmen. Dieses Gefühl kommt bei mir eher selten vor, und zeigt mir persönlich, dass es eine Perle ist.

Als Tüpfelchen auf dem i benutzt die Autorin in der Geschichte den Präsens, der gerade hier seine volle „Live“-Wirkung entfalten kann und es auch absolut tut.

Kurzum: „SPRUNGTURMHELDEN“ hat mich voll geflasht und sorgt auch noch rd. eine Woche nach dem Lesen für einen entsprechenden Nachhall bei mir!

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