VON STEIN ZU BLUT – Die Erben des Wandels 1 von Dominik A. Vockner [Rezension]

Mit „VON STEIN ZU BLUT“ von Dominik A. Vockner bekam ich Dank book communication erneut die Gelegenheit, einen weiteren Titel aus dem A. Fritz Verlag lesen zu dürfen.

    • Taschenbuch: 234 Seiten
    • Verlag: A. Fritz Verlag
    • ISBN: 978-3944771247
    • 14,95 EUR als Taschenbuch
    • 5,99 EUR als ebook (Stand 17.04.2019)

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Ein seltsam unnatürliches Erdbeben leitet die Geburt einer weltumspannenden Intrige ein. Die Ländereien, die allesamt unter dem Befehl der Großkönigin Vael stehen, müssen sich ihrer bislang größten Herausforderung stellen. Bald schon liegt die Zukunft der Freien Welt in den Händen einer wild zusammengewürfelten Truppe.

„Wie habt Ihr die Erschütterung erfahren?“
„Erst zuckte die Welt kurz…“
„Als hätte etwas sie aufgeschreckt.“

Mein Eindruck:

Dominik A. Vockner nimmt den Leser in diesem Fantasyroman mit in die Freie Welt, die nach einer Herrschaft der Diktatur entstanden ist.

Das Erdbeben, das keinen natürlichen Ursprung hatte, veranlasst die Großkönigin Vael, den treuen Zauberer Fjaeron auszusenden, um den Hintergrund dieses Ereignisses zu erforschen.

Zudem entsendet sie ihre Soldaten zu Rettungsmissionen in andere angeschlossene Königreiche.

Voller Entsetzen stellen sie fest, dass das verheerende Erdbeben, das die Barriere zu den Orks geöffnet hat, nur der Auftakt zu weiteren Angriffen ist, die das noch fragile Gebilde der Freien Welt ins Wanken bringt.

In der von Dominik A. Vockner beschriebenen Welt tummeln sich Wesen, die man in einer Fantasygeschichte einfach erwartet – Zauberer, Orks, Elfen und Zwerge.

In einem unheimlich straffen Spannungsbogen schafft der Autor es nicht nur, seinen wichtigsten Charakteren recht scharf zu zeichnen. Er vermittelt auch ein sehr gutes Bild von der Umgebung, in der die Geschichte handelt.

Dabei ist er in seinen örtlichen Schilderungen nicht so unendlich ausschweifend, wie ich es bei Tolkien immer gehasst habe.

Die verschiedenen Handlungsstränge seiner Protagonisten führt der Autor geschickt zum Ende des Buches hin zusammen.

Die Mischung zwischen Action und Mystik ist meiner Meinung nach absolut ausgewogen und macht das Buch auch für die Leute zu einem Pageturner, die dem Fantasy-Genre eher ablehnend gegenüber stehen.

Mit einem sehr flüssigen Schreibstil und einer gewissen altertümlichen Ausdrucksweise fliegen die Seiten nur so vorüber.

Nicht nur dieses macht es bedauerlich, dass der Auftakt nur 234 Seiten umfasst. Und ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal über einen Fantasyroman schreiben würde.

Auch der Cliffhanger am Schluss tut sein Übriges. Nun heißt es warten auf die Fortsetzung, von der ich hoffe, dass sie recht bald folgt.

Hier kommen meines Erachtens nach sowohl alte Fantasy-Hasen als auch Einsteiger voll auf Ihre Kosten.

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