DIE SPUR DES GELDES von Peter Beck [Rezension]

Mit „DIE SPUR DES GELDES“ legt Peter Beck mittlerweile den dritten Band aus seiner Tom Winter-Reihe vor.

Mir war die Reihe bis dato unbekannt. Wenn diese aber zudem in englischer Sprache veröffentlicht wird, weckt das natürlich die Neugier. Und so machte ich gerne Gebrauch vom Angebot eines Rezensionsexemplars. Vielen Dank an dieser Stelle!

    • Taschenbuch: 432 Seiten
    • Verlag: Emons Verlag
    • ISBN: 978-3740804992
    • 14,95 EUR als Taschenbuch
    • 9,49 EUR als ebook (Stand 18.03.2019)

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

In einem Schacht beim Tegeler See wird ein grausam gefolterter Mitarbeiter der Berliner Wasserwerke gefunden. Schnell zeigt sich: Er war in dubiose Bankgeschäfte verwickelt. Tom Winter, wortkarger Sicherheitschef einer Schweizer Privatbank, folgt der Spur des Geldes und hört sich in den Wasserwerken von London, München und Zürich um. Der Fall führt ihn bis ins russische Krasnodar und ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Mein Eindruck:

Die Schweizer Bank, in der Tom Winter als Sicherheitschef eingestellt ist, erhält eine Anfrage des BKA zu einem ihrer Kundenkonten. Besitzer des Kontos war der Brunnenmeister der Berliner Wasserwerke, der zuvor grausam zugerichtet in einem Brunnenschacht gefunden wurde.

Die Summe auf dem Bankkonto erscheint mit 23.000,- EUR verschwindend gering und es scheint sich um eine reine Routineangelegenheit zu handeln. Doch Tom Winters ahnt instinktiv, dass hier mehr dahintersteckt.

Und schon bald befindet er sich zur weiteren Recherche in Berlin, wo die Geliebte des Brunnenmeisters direkt vor seinen Augen erschossen wird.

Was mit einem einzelnen Mord begann, entwickelt sich zu einer temporeichen Jagd durch halb Europa, um einen gigantischen Terroranschlag zu verhindern.

Unterstützung erhält Tom Winter, der nicht unbedingt ein Freund vieler Worte ist, durch seine Mitarbeiterin Leonie, die ihn in der Schweizer Bank nicht nur mit den nötigen Informationen versorgt, sondern auch die erforderlichen Ressourcen beschafft.

Seit den Geschehnissen in Berlin steht ihm zudem auch Anika zur Seite, und das nicht nur in rein ermittlungstechnischer Hinsicht.

Die Protagonisten sind klar gezeichnet und ihre Handlungen ihrem Charakter entsprechend nachvollziehbar.

Der Schreibstil ist dem Plot absolut angemessen. Bei den schnellen, actionreichen Passagen ist dieser knapp und präzise; bei den Ortsbeschreibungen ein wenig ausführlicher, allerdings ohne zu sehr auszuschweifen, oder den Spannungsbogen abklingen zu lassen.

Es gibt mehrere Stimmen, die Tom Winter schon mit James Bond vergleichen, und ich kann dem nach „DIE SPUR DES GELDES“ nur zustimmen.

Nicht nur die Nebencharaktere wecken solche Parallelen – Leonie als Miss Moneypenny, Anika als Bondgirl und von Tobler als M. Auch das erste Aufeinandertreffen zwischen Winter und dem Oligarchen Magomedow ist absolut Bond-like.

Ob Peter Beck den Plot nun mit Absicht darauf ausgelegt hat, weiß ich nicht. Es ist letztendlich aber auch nicht wesentlich.

Ich finde es entscheidender, dass „DIE SPUR DES GELDES“ ein rasanter und spannender Thriller ist, den ich mir auch sehr gut auf der Kinoleinwand vorstellen kann.

Und da die Bücher in sich abgeschlossen sind, werde ich mir die ersten beiden Thriller auch noch zulegen. 😉

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