SCHREI WENN DU VERSTEHST von Anette Hofmann [Rezension]

Mit „SCHREI WENN DU VERSTEHST“ von Anette Hofmann bekam ich durch Book Communication die Gelegenheit, mich einer Autobiographie zu widmen. Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar!

    • Taschenbuch: 214 Seiten
    • Verlag: Verrai Verlag
    • ISBN: 978-3946834601
    • 13,90 EUR als Taschenbuch

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Anette Hofmann erzählt in ihren Buch über ihr Leben mit und ohne Drogen.
Sie zeichnet ein Bild aus den ´90 Jahren, in denen Heroin und Kokain ihre ständigen Begleiter waren, über die ersten Erfahrungen mit LSD und Partydrogen, bis hin zur akzeptierende Beratung.
Eine Powerfrau mit einem ungewöhnlichen Werdegang innerhalb der Drogenszene Berlins.
Als Krankenschwester aus Leib und Seele, ist die mittlerweile studierte Sozialpädagogin und Suchttherapeutin seit Mitte der 90er Jahre wesentlich mit daran beteiligt, Beratung vor Ort auf Partys zu etablieren.
Ein wichtiges Buch, das aufzeigt wie sich der Drogenkonsum innerhalb der letzten 25 Jahren verändert hat und wie wichtig es ist die Angebote der Drogenberatung dahingehend anzupassen.
Juliane Blanck, Release Stuttgart e.V. 2018

Mein Eindruck:

Anette Hofmann beschreibt ihren Lebensweg, beginnend von ihrer Kindheit bis hin zur Verleihung des Josh-von-Soer-Preises 2016 (seit 2018 umbenannt in Robert-Newman-Gedächtnis-Preis).

Diese Beschreibung erfolgt auf sehr offene und mitunter auch relativ distanzierte Weise und lässt dem Leser genügend Spielraum, sich zu den Beschreibungen seine eigenen Gedanken zu machen, ohne die Gefühlswelt der Autorin übermäßig aufgedrückt zu bekommen.

Auch wenn sich die Lebensgeschichte recht flüssig lesen lässt, hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle noch den einen oder anderen Absatz gewünscht.

Für mich war das Buch in manchen Schilderungen sowohl beklemmend als auch erlösend zugleich, wenn ich feststellen musste bzw. durfte, dass sich unsere Biographen bisweilen ähnelten, um dann doch auseinanderzudriften.

Dieses Buch spricht sowohl Betroffene als auch Nichtbetroffene an; für die Betroffenen als Mutmacher und für die Nichtbetroffenen, um ihre Sinne zu schärfen und die Akzeptanz zu erhöhen.

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