WOLFSSPIEL von Christian Jaschinski [Rezension]

Vor Kurzem überraschte mich der Gmeiner Verlag mit „WOLFSSPIEL“ von Christian Jaschinski. Ich weiß bis jetzt nicht, wie ich zu dieser Ehre kam, sage aber an dieser Stelle gerne Danke für das Rezensionsexemplar!

    • Taschenbuch: 314 Seiten
    • Verlag: Gmeiner Verlag
    • ISBN: 978-3839223888
    • 13,00 EUR als Taschenbuch
    • 9,99 EUR als ebook (Stand: 01.03.19)

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

»Der einzige Grund, warum du noch am Leben bist, ist der, dass ich es dir erlaube.
Noch nicht abgedrückt habe.
Wenn ich will, dass du stirbst, bist du tot.
Du erinnerst dich an deinen Fehler, nicht wahr?
Das ist gut.
Dann verstehst du auch, warum dein Weg hier enden muss.«
Lippe in Angst: Ein Toter, der nicht identifiziert werden kann, und ein Killer, der keine Spuren hinterlässt. Kriminalhauptkommissar Florian Dreier und sein Team ermitteln fieberhaft, um weitere Morde zu verhindern. Währenddessen sucht die Strafrichterin Tara Wolf nach dem mysteriösen Rocker, der ihren Mann ermorden ließ. Dabei gerät sie in Lebensgefahr …

Mein Eindruck:

Im Kurpark von Bad Salzuflen liegt ein erschossener Mann. In den Nasenlöchern und den Ohren steckt jeweils ein Halma-Kegel. Florian Dreier untersucht mit seinem Team den Fall und schon bald folgt ein weiterer Toter, der nach dem gleichen Modus Operandi sein Leben verliert. Da ein Halmaspiel aus mindestens vier Farben besteht, ist zu befürchten, dass weitere Tote folgen und somit wird die Zeit zur Lösung des Falles immer knapper, um weitere Opfer zu vermeiden.

Unterstützung bei seinen Ermittlungen erhält Dreier von Tara Wolf und ihren Freunden. Tara Wolf sorgt neben ihrer Tätigkeit als Strafrichterin auch dafür, dass Täter, denen die Justiz nicht beikommen kann, trotzdem ihre gerechte Strafe erhalten.

Die Geschichte ist von Beginn an durchgängig spannend. Dieses liegt zum Einen an dem geschickt konstruierten Kriminalfall an sich, und zum Anderen an den klar herausgearbeiteten Charakteren, die sich auch auf die Nebendarsteller erstrecken.

Dieses zeigt sich zum Beispiel auch daran, dass man als Leser durchaus Verständnis für den Täter/die Täterin und das Tatmotiv aufbringt. Und das alleine halte ich schon für eine recht Kunst.

Die Beziehungsgeflechte, die Christian Jaschinski hier zwischen den handelnden Personen spinnt, sind recht filigran und mitunter auch amüsant.

Die Dialoge wirken so realistisch, wie der Schreibstil flüssig. Insofern war auch noch lange nicht die Luft heraus, als für mich bereits auf Seite 144 feststand, wer der Mörder ist. Denn ich war bereits zu sehr im Plot gefangen, um auch den weiteren Fortgang quasi inhalieren zu wollen.

Mein Fazit: ein absolut gelungenes Debüt, das Appetit auf hoffentlich viele Fortsetzungen macht!

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