Ripper Award 2018/2019 – Preisverleihung

Simon Beckett und Arne Dahl heißen die beiden Gewinner des Europäischen Preises für Kriminalliteratur 2018/2019, kurz „Ripper Award“.

Damit erlebte „Mord am Hellweg“ eine Premiere. Denn zum ersten Mal gelang es zwei Autoren, die gleiche Stimmenanzahl des Publikums auf sich zu vereinigen.

Somit wurde der Preis in diesem Jahr geteilt und gestern abend in der Stadthalle Unna an beide Autoren vergeben.

Musikalische Unterstützung erhielt die Veranstaltung durch die Bigband des Landespolizeiorchesters NRW, die mit der „Tatort“-Melodie direkt den stimmungsvollen Auftakt vor fast voll besetzten Rängen boten.

Die Moderation des Abends übernahm Matthias Bongard, der launig durch die Veranstaltung führte, aber an manchen Stellen für meinen Geschmack etwas zu sehr damit überzog.

In der ersten Talkrunde interviewte Günter Keil die beiden Autoren auf hervorragende Art und Weise und bezog hier auch Joe Bausch mit ein, der die deutschen Leseparts übernahm.

So erfuhr das Publikum einiges über den Werdegang der beiden Schriftsteller, deren erste Bemühungen nicht unbedingt von Erfolg gekrönt war, bevor ihnen dann der Durchbruch gelang.

Beide sind sich einig darin gewesen, dass das wichtigste für den Erfolg Geduld und ein langer Atem sei.

Arne Dahl bewies in den Interviewrunden, dass er über ein sehr passables Deutsch verfügt, obwohl er lediglich ein halbes Jahr in Berlin gewohnt hatte.

Beide Autoren wirkten sehr relaxed und fühlten sich sichtlich wohl. Diese gute Laune hielt auch nach der Preisverleihung an, während sie die zahlreichen Signatur-, Selfie- und Widmungswünsche geduldig erfüllten.

Alles in Allem war die Preisverleihung sehr gelungen, auch wenn sie sich zeitlich schon ein wenig in die Länge zog.

Aber das machten die beiden Autoren durch ihr sympathisches Auftreten allemal wett.

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