HEXENKESSEL: (FREAK CITY 1) vom Martin Krist [Rezension]

Ich kam in den Genuss, „HEXENKESSEL: (FREAK CITY 1)“ von Martin Krist bereits vor der Veröffentlichung zu lesen. Es handelt sich hierbei um den Auftakt zu einer mindestens sieben Teile umfassenden Serie. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dafür!

    • Taschenbuch: 224 Seiten
    • Verlag: epubli
    • ISBN: 978-3746779751
    • 9,99 EUR als Taschenbuch
    • 0,99 EUR als ebook (Stand: 17.11.18)

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

„UND ICH SAGTE NOCH: DAS WIRD BLUTIG. VERDAMMT, ER WOLLTE NICHT HÖREN.“
Patsy und Milo wollen an das große Geld. Doch nicht nur der rechtmäßige Besitzer hat was dagegen, sondern auch ein Mörder, der seit Wochen seine blutige Spur durch die Stadt zieht.

Pearl, Ermittler wider Willen, muss indes eine Broadway-Diva aufspüren. Doch weder die Cops noch die Familie der Sängerin hegen daran großes Interesse. Schon bald gerät er selbst ins Visier.

Welcome to FREAK CITY. Noch härter. Noch abgründiger. Die neue Serie von Martin Krist. Jede Episode in sich abgeschlossen.

Mein Eindruck:

Die Story wechselt zwischen zwei Handlungssträngen, die Martin Krist im Laufe der Geschichte zueinander fügt. Auf der einen Seite gibt es Patsy, frisch geschieden mit Ihrem kriminellen Freund Milo, die bei dem Versuch eines Einbruchs vom Hausbesitzer gestellt werden. Unerwartete Hilfe erhalten sie vom Burglary-Killer, der dieses Problem für sie löst. Ihnen gelingt die Flucht mit der Beute und werden nun von ihm gejagt.

Auf der anderen Seite gibt es Pearl, ein Halbblut, den der Leser als fleisch gewordenes Inkassobüro eines Schutzgelderpressers kennen lernt. Bei seinem ersten Auftreten misslingt der Versuch allerdings und in Folge dessen brennt das Diner ab.

Um seinem Barkeeper einen Gefallen zu tun, begibt er sich auf die Suche eines beliebten Musical-Stars und bei seiner Suche kreuzen sich sein und Patsys Weg und gemeinsam stellen sie sich dem Killer.

Das Erzähltempo ist absolut rasant, die Dialoge kurz gehalten. Hier wird sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten aufgehalten. Der Hauptaugenmerk liegt auf der Action und somit schafft es der Autor den Spannungsbogen auf einem konstant hohen Niveau zu halten. Man inhaliert den Plot förmlich, anstatt ihn nur zu lesen.

Mit Pearl hat er eine Figur geschaffen, die in diesem ersten Teil noch recht nebulös und geheimnisvoll wirkt, und dabei trotzdem nicht unsympathisch herüberkommt. Er ist kein Freund vieler Worte und hat, wenn man den ethnischen Gesichtspunkt außer Acht lässt, etwas von Dirty Harry – die Älteren erinnern sich. 😉 Sein Auftreten und seine Handlungen wecken den Wunsch, ihn „entschlüsseln“ zu wollen, und sich die weiteren Teile ebenfalls zu beschaffen.

Für mein Empfinden war die Auflösung zum Schluss ein wenig zu überhastet. Dieses hätte noch ein wenig ausführlicher sein können. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich noch gar kein Ende der Story haben wollte!?

Unabhängig davon: als Auftakt der Serie ist „HEXENKESSEL“ definitiv gelungen und ich lechze nach der Fortsetzung!

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*