[Rezension] Der Tag der toten Katze: Kurzgeschichten

Bisher wusste ich nicht, daß Sätze zu einer Kategorie gehören, die man verschenken kann. Aber scheinbar ist auch dieses möglich. Auf diese Art und Weise entstand “Der Tag der toten Katze”, herausgegeben von Geli Grimm.

“Ich hasse es, wenn der Tag damit beginnt, dass ich eine überfahrene Katze begraben muss.”

Mit diesem Satz beginnt jede Geschichte, die 14 Autoren gemeinsam in dieser Anthologie zusammengetragen haben.

    • Taschenbuch: 146 Seiten
    • Verlag: Leseratten Verlag
    • ISBN: 978-3945230145
    • 9,90 EUR als Taschenbuch
    • 6,99 EUR als ebook

 

Kurzbeschreibung: »Ich hasse es, wenn der Tag damit beginnt, dass ich eine überfahrene Katze begraben muss.«

Auf diese Einleitung hin bauten 14 Autoren die Erzählungen in diesem Buch auf. Frei von einem vorgeschriebenen Genre gestalten sich die Kurzgeschichten dabei von märchenhaften Begegnungen über erheiternde Begebenheiten, bis hin zu morbiden Betrachtungen rund um eine überfahrene Katze.

Besonders für Liebhaber skurriler Kurzgeschichten ist dieses Büchlein unumgänglich.

Mein Eindruck:

Der Satz, mit dem jede Erzählung beginnt, lässt Katzenliebhaber schaudern und Katzenhasser jubilieren. Was aber beide Fraktionen verbindet: er macht neugierig. Und so kommt man nicht daran vorbei, sich diesen Geschichten zu widmen.

Über die einzelnen Inhalte möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen. Das ist bei Kurzgeschichten auch eher nicht angebracht. Was sich aber festhalten lässt: das Buch zeichnet sich besonders durch seine Genrevielfalt der Geschichten aus. Hier finden sich sowohl Thriller und Science-Fiction genau so wieder, wie auch Humoristisches und Märchenhaftes.

Während man bei vielen Anthologien den ein oder anderen “Ausreisser” nach unten findet, habe ich hier keine Geschichte entdeckt, die mir nicht gefallen hat.

Bei diesem Buch kommen Freunde der skurrilen Unterhaltung auf alle Fälle auf ihre Kosten. Bleibt zu hoffen, daß in Zukunft noch einige Sätze verschenkt werden. 😉

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