THE MANIAC STREET (Band 1) von Denny van Heynen [Rezension]

Nach all den Krimis und Thrillern der letzten Zeit, habe ich mal wieder meine morbide Ader triggern wollen, und bin dabei auf “The Maniac Street” von Denny van Heynen gestossen. Die Reihe umfasst bisher 2 Bände, und ordnungsgemäß habe ich mit Band 1 begonnen. 😉

    • ebook: 48 Seiten
    • Verlag: Self-Publish
    • ASIN: B01BD825ZK
    • 0,99 EUR

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Was sind deine schlimmsten Vorstellungen?
In der Londoner Maniac Street bist du an einem kalten und stürmischen Abend bei einem alten Herren eingeladen. Mr. McWalden will dir vier kurze Geschichten erzählen, die deine schlimmsten Vorstellungen sicherlich übertreffen werden. Sein Geschichtsbuch fungiert dabei nicht nur als wunderbarer Zeitzeuge, sondern beschreibt so manch´ menschlichen Abgrund auf ehrlichste Weise.
Wenn ein Liebespaar nach einem Stelldichein böse überrascht wird, ein offensichtlich harmloser Bänker aufgrund der Erfindung des Stroms durchdreht und ein ganz normaler Mann plötzlich am Tage verfolgt wird, dann sind diese wahren Geschichten sicherlich in der Nähe der Irrenstraße- der Maniac Street- geschehen.

Mein Eindruck:
In seinen vier kurzen Geschichten vermittelt der Autor dem Leser jeweils ein schauriges Gefühl. Eingeleitet werden diese Geschichten durch einen älteren Herren, Mr. McWalden. Seine Darstellung fand ich durchaus gelungen und man fühlte sich tatsächlich so, als säße man an seinem Kamin und würde seinen Geschichten lauschen.

Die Geschichten sind allesamt abgrundtief, düster und morbide. Da es bei kurzen Geschichten schwierig ist, auf diese detailliert einzugehen, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten, belasse ich es an dieser Stelle dabei. Nur so viel sei gesagt, hier dürfte einem durchaus das Schaudern erfassen, zumindest bei der ersten und der letzten Geschichte.

Für einen Leser wie mich, der in den 1980ern allzu gerne “Geschichten aus der Gruft” gesehen und “Gespenster Geschichten” gelesen hat, war dieses Buch ein Vergnügen. Dieses liegt nicht nur daran, daß ich wunderbar Parallelen zwischen Mr. McWalden und dem Cryptkeeper ziehen konnte. Vielmehr kam hinzu, daß ich zum Abschluß jeder Geschichte das urtypische “Seltsam? Aber so steht es geschrieben…” erwartet hatte.

Wenn Band 2 sich in dem selben Stil darstellt, hätte ich gerne mehr davon.

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